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Propst Dieter Schultz-Seitz versendet Ostergrüße

von Max Förster


Propst Dieter Schultz-Seitz versendet Ostergrüße. Foto: Anke Donner
Propst Dieter Schultz-Seitz versendet Ostergrüße. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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27.03.2016




Wolfenbüttel. Der Propst der evangelisch-lutherischen Propstei Wolfenbüttel, Dieter Schultz-Seitz, richtet in einem Ostergruß das Wort an die Bürgerinnen und Bürger Wolfenbüttels. Er nimmt dabei Bezug auf die schrecklichen Taten in Brüssel und auf die Hoffnung des Osterfestes als Protest des Lebens gegen den Tod.
Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Wie oft habe ich schon Menschen, diesen Wunsch mit auf den Weg gegeben.

Und ich merke, dass es sich in diesem Jahrs anders anfühlt als sonst.

Die Terrorereignisse von Brüssel in dieser Woche, die in einer Kette von terroristischen Anschlägen stehen, bedrücken und machen ohnmächtig.


Ostern ist für mich gerade in dieser Situation der Protest des Lebens gegen den Tod, das Zeichen der Hoffnung in aller Lähmung und der beginnende Friede in allem Friedlosen dieser Welt. Das sind alles Erfahrungen gegen den Augenschein.

Und diese Erfahrungen sind wie die Erfahrungen der ersten Christenheit immer wieder ein Wunder. Die Frauen, die zum Grab Jesu kamen, fanden es leer vor. Er ist auferstanden, er ist nicht hier, wird ihnen gesagt. Und sie machen sich auf zurück ins Leben. Sie sagen weiter und leben aus dieser Kraft weiter. Seitdem wird die Botschaft weitergegeben: Christ ist erstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.

Wir brauchen dieses Wunder des neuen Anfangs heute dringender denn je.

Ich wünsche Ihnen und uns ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Ihr Dieter Schultz-Seitz, Propst


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