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Prototypen-Party: Ideen aus der Schublade holen

von Robert Braumann


Mario, Dörte (Prototypen-Party-Team) Chris (Protohaus-Gründer und Britta (Allianz für die Region)(von links) führten in den Abend ein, bei dem sich nur gedutzt werden durfte.
Mario, Dörte (Prototypen-Party-Team) Chris (Protohaus-Gründer und Britta (Allianz für die Region)(von links) führten in den Abend ein, bei dem sich nur gedutzt werden durfte. Foto: Robert Braumann

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25.10.2016

Braunschweig. Es soll der neue Schmelztiegel für Tüftler, Erfinder und Kreative sein – ein Treffpunkt zum Forschen, Entwicklen und Austauschen – das Protohaus im Rebenpark. Am Dienstag fand hier die erste Prototypen-Party der Region statt.



Einige kreative Köpfe aus der Region nutzen diesen um Impulse für neue Ideen und Produkte zu erhalten. Sie stellten im Braunschweiger Protohaus Prototypen und innovative Ideen vor. Die Idee dahinter, gleich einmal testen, wie diese beim Endverbraucher ankommen. Ziel ist es dabei, die Lücke zwischen der ersten Ideenumsetzung, ausführlichen Produkttests und der Marktforschung zu schließen. Und es gab einiges zu sehen. Eine neue, Kreide für Klettersportler, die so gesund ist, dass man sie sogar essen kann, ein neue App mit der Menschen Dinge bei den Behörden melden können, sollte ihnen etwas in ihrer Nähe gefährlich vorkommen, Jasper mit seinem Papa Fuego, der den beliebten Drink Mexikaner direkt für Bars in der Stadt herstellen möchte oder Jörn mit einer App, die das Zeitmanagement auf eine neue Ebene heben möchte. Aber auch Wasserschuhe oder Tüftler die Maschinen-Elemente digitalisieren und natürlich Paul mit seinem Pale Ale Crabs, ein Bier mit Geschmack, wie er selbst sagt, dass bald im Keller unter dem Protohaus entstehen soll und momentan noch in Hildesheim gebraut wird.

Lockere Atmosphäre


Durch den Abend führten Mario und Dörthe vom Prototypen-Party-Team, sie berichteten, dass es bereits die elfte Veranstaltung sei, aber eben die erste in Braunschweig. Mit kleinen Kennenlernspielen sorgten sie gleich für eine lockere Atmosphäre, bevor die Tüftler kurz Zeit hatten ihre Ideen den Publikum, das reichlich erschienen war, vorzustellen. Mario nannte eine zentrale Regel des Abends: "Hier werden alle gedutzt" und verriet auch gleich die Idee hinter der Party. "Wir wollen die Ideen aus den Schubladen holen, nicht zulassen, dass sie nicht gesehen werden und in die Schaufenster bringen", vielleicht klappt es ja bei der ein oder anderen Idee. Auf kleinen Karten konnten die Gäste während des Abend ihr Feedback abgeben und das viel überwiegend positiv aus. Organisiert hatte den Abend die Allianz für die Region.

Wir haben mit ein paar Tüftlern gesprochen: Jörn von Hashtime erklärt seine Idee:

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Hier erfahren Sie, warum man Maschinen-Elemente bei Sensosurf digitalisieren sollte:



[audio mp3="https://regionalheute.de/wp-content/uploads/2016/10/maschinen-elemente.mp3"][/audio]

Paul erklärt die Besonderheiten seines Bieres:

[audio mp3="https://regionalheute.de/wp-content/uploads/2016/10/bier.mp3"][/audio]

Was ist das Protohaus?


Nähmaschinen, 3-D-Drucker, Laser-Cutter, eine Holz- und eine Metall-Werkstatt, ein Elektro-Labor und noch vieles mehr, was für Tüftler und Erfinder in Braunschweig bisher nur sehr schwer zugänglich war, ist im Protohaus vorhanden. 500 Quadratmeter Fläche stehen zur Verfügung mit sieben verschiedenen Werkbereichen. Hinter dem Projekt stehen die Protohaus-Gründer Frithjof Hansing und Chris Töppe. Der perfekte Ort für die Umsetzung einer Prototypen-Party, denn hier treffen sich mittlerweile rund 200 Mitglieder zum tüfteln und entwickeln.


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