Peine

Prügel-Angriff in Gaststätte


Symbolfoto: Alexander Panknin
Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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15.10.2017

Peine. Am frühen Sonntagmorgen, um 3.50 Uhr, drang eine größere Personengruppe, vermutlich mit Migrationshintergrund, in eine Gaststätte am Echternplatz in Peine ein. Die anwesenden Gäste, viele mit Migrationshintergrund, wurden unvermittelt körperlich attackiert. Das erklärt die Polizei in ihrer Pressemitteilung.


Mindestens ein 25-jähriger Peiner wurde demnach durch den Angriff leicht verletzt. Anschließend flüchteten die Angreifer aus der Gaststätte in Richtung Innenstadt und wurden von anwesenden Gästen verfolgt. Sofort eingesetzte Polizeikräfte konnten im Rahmen einer Fahndung mehrere Personen im Stadtgebiet antreffen und kontrollieren. Weitere polizeiliche Ermittlungen müssen nun klären, ob diese Personen etwas mit dem Angriff zu tun gehabt haben. Für den Einsatz wurden zusätzliche Kräfte zusammengezogen.

Platzverweis an 21-Jährigen


Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurde gegen einen 21-jährigen Peiner ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er nicht nachkam. Er störte weiterhin die polizeiliche Aufnahme und heizte die Stimmung weiter an. Auf Grund dessen musste er schließlich in Gewahrsam genommen werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, welche einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Es wurden Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung eingeleitet. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei Peine, Telefonnummer 05171/9990, in Verbindung zu setzen.

Aktualisiert:Wie die Polizei am Sonntagabend ergänzte, stellte sich durchumgehend eingeleitete Ermittlungen heraus, dass es sich bei dem vermutlichen Haupttäter um einen 19-jährigen aus Syrien handelt. Gegen den Mann, der in Peine lebt, wird bereits wegen verschiedener Straftaten ermittelt. Der 19-jährige wurde einer Bereitschaftsrichterin vorgestellt. Diese ordnete eine Ingewahrsamnahme, mit dem Ziel der Verhinderung weiterer Straftaten, an. Der Gewahrsam wurde bis kommenden Donnerstag angeordnet. Der Heranwachsende wurde daraufhin umgehend in Gewahrsam genommen und in einem "Langzeitgewahrsam" untergebracht. Zu seinem Motiv bzw. zur Sache machte er keine Angaben. Er läßt sich anwaltlich vertreten.


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