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Quartier St. Leonhard – jetzt geht es los


Quartier St. Leonhard / Ansicht Kulturhof.  Quelle: Feddersen Architekten / sichtvision
Quartier St. Leonhard / Ansicht Kulturhof. Quelle: Feddersen Architekten / sichtvision Foto: Feddersen Architekten / sichtvision

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04.11.2016

Braunschweig. Die Vorbereitungen für das Neubauprojekt "Quartier St. Leonhard" laufen auf Hochtouren. Ab Montag wird die Öffentlichkeit größere Aktivitäten auf dem jahrzehntelang ungenutzten Grundstück bemerken. Es wird damit begonnen, das Baufeld von Gehölzbewuchs zu befreien.



Für die Fällarbeiten ist zunächst eine Woche veranschlagt. Die Rodung der Wurzelstöcke erfolgt erst kurz vor dem Baubeginn im Frühjahr 2017. "Die Arbeiten sind mit der Umweitschutzbehörde der Stadt Braunschweig abgestimmt und werden durch eine ökologische Fachaufsicht begleitet", versichert Harms Wulf. Der Landschaftsarchitekt aus Berlin ist mit der Gestaltung der Außenräume des Quartiers beauftragt. Der städtebauliche Entwurf stammt vom ebenfalls in Berlin ansässigen Architekturbüro Feddersen. Das Bauvorhaben ist ein gemeinsames Projekt der Borek Immobilien GmbH & Co. KG und der Richard Borek Stiftung.

Bestandteil von Braunschweigs erstem integrativen Stadtviertel überhaupt ist auch eine abwechslungsreiche und attraktive Neuanlage von Grünflächen. Gepflanzt werden dafür 50 heimische Laubbäume. Dazu kommen Strauchpflanzungen auf 2500 Quadratmetern sowie 900 Quadratmeter große Rasenflächen.

Viel geplant


Fünf schöne, alte Solitärbäume an den Grundstücksrändern bleiben charakterbildend erhalten und sind in das neue Grünkonzept integriert. Es handelt sich dabei um große Kastanien und Robinien an den Grundstücksrändern. Der Baubeginn des Quartiers ist für Frühjahr 2017 geplant. Der erste Bauabschnitt, der International Kindergarden, Kindertagesstätte und Internat umfasst, soll bereits im Sommer 2018 abgeschlossen sein. Das Areal zwischen Leonhardplatz und Leonhardstraße lag jahrzehntelang brach, nachdem das Landesgestüts der Reiterstaffel der Polizeidirektion aufgegeben worden war, und erfährt durch die Neubauten eine erhebliche städtebauliche Aufwertung.

Die beiden früheren Stallscheunen entlang der Leonhardstraße werden dazu denkmalgerecht saniert und in das Stadtviertel identitätsstiftend mit einbezogen. Abgerissen werden die frühere Reithalle und der einstige Pferdestall. In den neuen Gebäuden werden dann unter anderem Wohnungen für Menschen mit Behinderung und für Senioren sowie Räume für das Lukaswerk, eine Arztpraxis und Mietwohnungen.

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