Radschnellwege nach Salzgitter und Wolfenbüttel: Entwurf steht


Ein erster Entwurf für die Radschnellwege steht. Symbolfoto: pixabay
Ein erster Entwurf für die Radschnellwege steht. Symbolfoto: pixabay | Foto: Pixabay

Braunschweig. Die Verwaltung hat im Dialog mit den Projektpartnern den Entwurf einer Planungsvereinbarung über einen Radschnellweg von Braunschweig nach Salzgitter-Thiede und Wolfenbüttel erarbeitet. Er ist jetzt den Braunschweiger Ratsgremien vorgelegt worden. Die entsprechende Beschlussvorlage wird am 4. September zunächst im Planungs- und Umweltausschuss beraten. Das teilt die Stadt Braunschweig mit.


Projektpartner sind die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel sowie der Regionalverband Großraum Braunschweig. Ziel der Vereinbarung ist es, auf Grundlage der Machbarkeitsstudie "e-Radschnellweg Braunschweig/Salzgitter-Thiede" sowie der 2011 von der Metropolregion untersuchten Trasse Braunschweig Wolfenbüttel eine ausführungsreife Planung zu erstellen. Damit soll ein Planungsbüro beauftragt werden, welches zunächst eine Vorzugsvariante entwickelt, die den politischen Gremien aller Partner zum Beschluss vorgelegt wird.

Bürgerbeteiligung ist vorgesehen


Auch die Ergebnisse der Genehmigungsplanung werden den Ratsgremien präsentiert, so dass auf dieser Grundlage die Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens beschlossen werden kann. Eine parallele Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung in den Leistungsphasen ist vorgesehen. Für die Stadt Braunschweig werden die Kosten für Planung, Marketing und Bürgerbeteiligung ohne Berücksichtigung einer Förderung von Bund und Land auf ca. 400.000 Euro geschätzt.

Wenn die Gremien aller Projektpartner zustimmen, sollen die Planungsleitungen durch den Regionalverband zeitnah ausgeschrieben werden. Der Rat trifft die Entscheidung am 17. September.


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