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Rampen für Goslar helfen über Landkreis hinaus

von Anke Donner


Der Verein Rampen für Goslar ist auch schon in Wolfenbüttel tätig geworden. Foto: Alec Pein
Der Verein Rampen für Goslar ist auch schon in Wolfenbüttel tätig geworden. Foto: Alec Pein Foto: Alec Pein

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02.11.2016

Wolfenbüttel. Der Verein Rampen für Goslar bietet seine Hilfe auch über die Landkreisgrenzen Goslar hinaus an. So konnte nun auch in Wolfenbüttel schon einigen Menschen mit Handicap geholfen werden.



Wie Nicole Ölsner, Lebensgefährtin von Rampen-Initiator Peter König, auf Nachfrage von regionalHeute.de mitteilte, konnte in Wolfenbüttel eine Rampe angeschafft werden. Man helfe hier sehr gerne, wenn Bedarf bestehe, so Nicole Ölsner. Sie sekbst habe viele Jahr in Wolfenbüttel gelebt, bis sie die Liebe nach Goslar führte. "In Wolfenbüttel ist man was die Barrierefreiheit angeht, schon viel weiter. In der Fußgängerzone haben beinahe alle Geschäfte einen barrierefreien Zugang. Nur in den Nebenstraßen gibt es Bedarf. So konnten wir für das Schuhaus Dönau in der Kreuzstraße eine Rampe anschaffen", so Ölsner. Zwei Anfragen aus Wolfenbüttel seien noch offen, die man gerne unterstützen würde.

Doch der Verein will nicht nur bei der Anschaffung von mobilen Rollstuhlrampen helfen, sondern unterstützt auch Menschen mit anderen Beeinträchtigungen. So wurden einer Wolfenbüttelerin teure Kontaktlinsen finanziert. Die Frau habe durch ihre MS-Erkrankung auch eine Sehschwäche und benötigte Kontaktlinsen. Hier sprang der Verein Rampen für Goslar ein und finanzierte für ein viertel Jahr die Linsen. Ein weiteres viertel Jahr wurde durch eine anonyme Spenderin, ein weiteres halbes Jahr durch einen Opriker finanziert. "So konnten nun die Kontaktlinsen für ein ganzes Jahr gesichert werden", so Nicole Ölsner.


Auch in Wolfenbüttel konnte durch den Verein Rampen für Goslar eine Rollstuhlrampe angeschafft werden. Foto: Privat


Rampen für Wolfenbüttel wird es nicht geben


Nicole Ölsner selber weiß, wie wichtig es ist, dass Geschäfte und Behörden leicht zugänglich sind. Sie sitzt aufgrund einer MS-Erkrankung selber im Rollstuhl und sagt: "Wenn man leichter in Geschäfte kommt, dann macht es einem das Leben leichter", sagt sie. Deshalb sei es ihr und ihrem Lebensgefährten Peter König wichtig, sich für die Barrierefreiheit in Goslar, und nun auch in Wolfenbüttel, einzusetzten. Ein Rampen für Wolfenbüttel werden es nicht geben, so Ölsner. Aber es werde sicher hier und da Unterstützung im Landkreis Wolfenbüttel geben. Nicole Ölsner möchte hier als eine Art Vermittlerin auftreten. Denn sie kennt beide Städte, sagt sie.


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