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Rap for Peace – Gemeinsam gegen Gewalt



Salzgitter

Rap for Peace – Gemeinsam gegen Gewalt


Symbolfoto: Pixabay
Symbolfoto: Pixabay Foto: pixabay

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Salzgitter. Bereits zum dritten Mal fand im Rahmen das Ferienprogramms „talentCAMPus“ der Volkshochschule der Stadt Salzgitter ein Rap-Workshop im Jugendzentrum Forellenhof in Lebenstedt statt. Das teilt die Stadt Salzgitter mit.



10 Tage lang lernten die rund 35 Teilnehmer im Alter zwischen 13 und 18 Jahren ihre eigenen Songs zu schreiben und anschließend zu rappen. Im Fokus der Veranstaltung stand das Thema „Rap for Peace - gemeinsam gegen Gewalt“. Musikalisch begleitet wurden die Jugendlichen von den Dozenten Carlos Utermöhlen und Andreas Bucklisch, bekannt vom internationalen Projekt „Rapflektion Worldwide“.

Egal ob Taktübungen, das Erlernen von Reimstrukturen oder rappen mit den richtigen „Flows“, all dies vermittelten die Dozenten spielerisch den Teilnehmern, sodass jeder am Ende des Projekts die Fertigkeit besaß, Worte melodisch umzusetzen und zu rappen. Aufgrund vieler Teilnehmer aus dem arabischsprachigen Raum war das Anwenden der deutschen Sprache ein wichtiger Bestandteil des „talentCAMPus“. Rap ermöglicht den Spagat zwischen korrekter Aussprache und flüssigem Sprechen, da auf einfach zu erlernenden Satzstrukturen zurückgegriffen wird.


Gehaltvolle Texte mit neu erworbenen Fähigkeiten


Mit diesen teils neu erworbenen Erkenntnissen formten die Jugendlichen ihre Strophen und bewiesen somit gehaltvolle Texte schreiben zu können und diese auch authentisch zu interpretieren.

Die Jugendlichen, die alle aus verschiedenen Kulturkreisen und sozialen Schichten kamen, bildeten eine Gemeinschaft, die zusammen diskutierte, rappte, produzierte, lachte, kochte und sich vor allem respektierte. „Das wichtigste Gut, dass wir den Kindern vermitteln, ist Respekt voreinander zu haben“, so Peter Lorenschat, Dozent für politische Bildung.

Ein starkes Team


Wie wichtig es war diesen „talentCAMPus“ zu veranstalten, haben auch die Rollenspiele und Diskussionen mit den Jugendlichen gezeigt. Sie haben die gesellschaftspolitischen Themen wie Gewaltfreiheit, Toleranz und den Umgang miteinander förmlich „aufgesogen“ und sich trotz einiger, kleiner Sprachbarrieren rege mit diesen Themen auseinander gesetzt. Beindruckt hat Peter Lorenschat zudem, wie schnell die Teilnehmenden sich als Gruppe gefunden haben und was für ein gutes und starkes Team daraus in dieser kurzen Zeit entstanden ist.

Als krönenden Abschluss durften die Teilnehmer/innen ihren erarbeiteten Song in einem professionellen Tonstudio aufnehmen und anschließend mit nach Hause nehmen. Die Teilnahme am „talentCAMPus“ war wie immer für jeden Teilnehmer kostenlos inklusive Verpflegung.


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