whatshotTopStory

Ratspräsidentschaft: Landwirtschaftsministerin erwartet sichere Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik

Dies berichtet die Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay (Public Domain)

Artikel teilen per:

01.07.2020

Hannover. Deutschland übernimmt am heutigen Mittwoch die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union (EU). Barbara Otte-Kinast, Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, erwartet in der deutschen Ratspräsidentschaft die Sicherung der Lebensmittelsicherheit durch eine Gemeinsame Agrarpolitik und das Vorantreibens eines mehrjährigen Finanzrahmens innerhalb der EU. Dies untermauert die Ministerin in einem Statement.


"Mit der Übernahme der Ratspräsidentschaft übernimmt die Bundesregierung eine große Verantwortung. Selten stand die EU vor so großen Herausforderungen wie heute. Die vergangenen Monate haben uns gezeigt, wie wichtig ein geeintes und starkes Europa ist. Dies gilt für eine ganze Reihe von Politikbereichen und eindeutig auch für die Gemeinsame Agrarpolitik. Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass eine verlässliche und sichere Erzeugung von Lebensmitteln unverzichtbar ist. Die Wettbewerbsfähigkeit unserer heimischen Landwirtschaft und lebendige ländliche Räume stehen für mich im Zentrum aller Überlegungen. Gleichzeitig wirken die Herausforderungen in den Bereichen Klimaschutz, Wasserschutz, Biodiversität und Tierschutz fort und wir müssen abgestimmte Antworten darauf finden.

Die Verhandlungen um den mehrjährigen Finanzrahmen und die Gemeinsame Agrarpolitik werden ein hartes Stück Arbeit. Doch es ist aus meiner Sicht unerlässlich, dass nun Pflöcke eingeschlagen werden. Wir brauchen bald eine Entscheidung zum mehrjährigen Finanzrahmen. Es muss klar sein, wie viel finanzielle Mittel in der nächsten Förderperiode für unsere Landwirtinnen und Landwirte sowie für den ländlichen Raum zur Verfügung stehen. In Niedersachsen beschreiten wir gerade neue Wege der Nachhaltigkeit und schieben wichtige Transformationsprozesse für die Landwirtschaft an. Dies wollen wir auch mit den Mitteln der Gemeinsamen Agrarpolitik untermauern. Für die weiteren Schritte ist es wichtig, noch in diesem Jahr verbindliche Eckpfeiler auf EU-Ebene zu setzen."


zur Startseite