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Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire


Eine Karikatur von Ecki (Christian Eckert), 2012, Generationen - Hakenkreuz Foto: CD Kaserne gGmbH
Eine Karikatur von Ecki (Christian Eckert), 2012, Generationen - Hakenkreuz Foto: CD Kaserne gGmbH

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26.05.2017

Wolfsburg. Seit rund einer Woche präsentieren das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum und der Stadtjugendring Wolfsburg gemeinsam die Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“. Am Sonntag, 28. Mai, lädt das Museumsteam um 14 Uhr und um 15 Uhr zu einem begleiteten Rundgang mit Nicole Trnka.


Bei diesem Rundgang durch die Ausstellug erläutert die Museumsmitarbeiterin auch die thematischen und künstlerischen Verbindungen zwischen den Bilddarstellungen zur heutigen Politik und den politischen Liedtexten Hoffmanns von Fallersleben aus dem 19. Jahrhundert. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

60 Karikaturen und Beiträge aus TV-Satiren


Die Zusammenstellung aktueller Karikaturen und filmischer Satirebeiträge tourt seit 2016 mit großem Erfolg durch Niedersachsen und macht bis zum 9. Juli Station im Schloss Fallersleben. Gezeigt werden gut 60 Karikaturen aus verschiedenen Printmedien sowie Beiträge aus TV-Satire-Sendungen wie „Extra3“ und Filmen. Die Präsentation integriert zudem T-Shirts des Satire-Labels „Storch Heinar“, die die bei Rechtsextremen populären Modemarken „Thor Steinar“ und Lonsdale „auf die Schippe“ nehmen. Und eine Ausstellungszeitschrift zitiert themenbezogen populäre Schauspieler und Musiker.


Die Ausstellung möchte das Publikum, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene, anregen, sich mit Themen wie Flucht und Flüchtlinge, Migration und Integration, Diskriminierung und Alltagsrassismus, Nazis und rechte Bewegungen in unserem Land auseinanderzusetzen. Auch wenn das Lachen dem Betrachtenden manchmal im Halse stecken bleibt, mittels genau der hier gezeigten pointierten Darstellungen sollen rechtspopulistische und rechtsextremistische Argumentationen und Problemlösungsvorstellungen und deren Gefahrenpotential erkennbar werden.

Besucher sollen Ausstellung durch eigene Beiträge mitgestalten


Die Besucher sind eingeladen, sich eine Meinung zu bilden und die Ausstellung fortwährend weiter zu gestalten durch eigene Bild- und Wort-Kommentare. Den Veranstaltern vom Hoffmann-Museum und des Stadtjugendrings sind das Gespräch und eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum wichtig, um politisch für unsere liberale und freiheitliche demokratische Grundordnung zu sensibilisieren.


Die unter der Schirmherrschaft der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt gezeigte Ausstellung wurde konzipiert und realisiert von der Kaserne gGmbH und dem Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Celle und gefördert vom Niedersächsischen Kultusministerium, der Stiftung Niedersachsen, der Klosterkammer Hannover, der Nord/LB Kulturstiftung, dem Lüneburgischen Landschaftsverband und im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“.


Bildmaterial ist dieser Pressemeldung beigefügt.


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