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„Regenbogenfahrer“ zu Besuch in der Kinderklinik



Braunschweig

„Regenbogenfahrer“ zu Besuch in der Kinderklinik


Mutmacher auf Rädern in Braunschweig. Fotos: Peter Sierigk / Klinikum Braunschweig
Mutmacher auf Rädern in Braunschweig. Fotos: Peter Sierigk / Klinikum Braunschweig Foto: Peter Sierigk

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Braunschweig. Seit 26 Jahren veranstaltet die Deutsche Kinderkrebsstiftung die „Regenbogenfahrt“ und ist zum dritten Mal zu Besuch in der Kinderklinik Holwedestraße. Bei dieser Mut-Mach-Tour fahren zirka 50 junge Erwachsene, die im Kindesalter selbst an Krebs erkrankt waren, mit dem Fahrrad quer durch Deutschland. Das teilt das Klinikum Braunschweig mit.



Auf ihrer über 500 Kilometer langen Route von Bielefeld bis nach Erfurt besuchen die „Regenbogenfahrer“ Kinderkrebszentren und Elterngruppen. Als Mutmacher zeigen sie, dass Heilung, Zuversicht und ein Leben nach der Erkrankung möglich sind.

Kleine und große Patientinnen und Patienten der Kinderkrebsstation, Eltern und Angehörige, der Elternverein „Weggefährten Braunschweig“ sowie Mitarbeitende des Klinikums, begrüßten am Montagvormittag mit bunten Fahnen die zirka 50 Mutmacher auf ihren Rädern. Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz begrüßte stellvertretend für das Klinikum Braunschweig die Besucherinnen und Besucher: „Ich freue mich sehr, dass Sie bei uns einen Zwischenstopp einlegen und unseren kleinen Patientinnen und Patienten Hoffnung und Mut geben. Sie alle sind der beste Beweis dafür, dass Krebs heilbar ist. Es ist toll, dass Sie da sind und uns durch Ihr Projekt Freude nach Braunschweig bringen.“


„Ein wunderbarer Aspekt bei der Regenbogenfahrt ist die einmalige Möglichkeit für die Betroffenen, Partnerbeziehungen mit den ‘Regenbogenfahrern‘ aufzubauen. Auf Augenhöhe können sich die Kinder und Jugendlichen mit ehemals Erkrankten über Sorgen, Nöte und Hoffnungen austauschen. Eine bessere Motivation gibt es nicht“, ergänzt Dr. Thomas Lampe, 1. Vorsitzender der Weggefährten der Elternhilfe zur Unterstützung tumorkranker Kinder Braunschweig e.V..

Familie steht im Mittelpunkt


Ohne E-Bikes und elektronischer Unterstützung sind die „Regenbogenfahrer“ am Samstag von Bielefeld gestartet. Ziel der Tour ist es, am 25. August in Erfurt einzutreffen und auf diesem Weg so viele onkologische Einrichtungen wie möglich zu besuchen. Thomas Knöller, leidenschaftlicher Regenbogenfahrer drückt sein Engagement folgendermaßen aus: „Wir freuen uns sehr über den herzlichen Empfang am Klinikum Braunschweig. Für uns steht die Familie in all seinen Facetten im Mittelpunkt. Vom Schönsten bis zum Schrecklichsten und vom Schrecklichsten zum Schönsten. Wir möchten auf die Schnittstelle zwischen Weinen und Lachen aufmerksam machen, denn genau in dieser Schnittstelle zwischen Tränen und Freude entsteht überall ein kleiner Regenbogen. Gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen, deren Familien, Freunden, Angehörigen, medizinisch-pflegerischem Personal und allen weiteren Helfern möchten wir gemeinsam feiern. Wir alle, die hier stehen, waren selbst einmal erkrankt und wissen genau, wie sich jeder Betroffene hier fühlt, und kennen auch die Sorgen der Eltern. Bei unseren Begegnungen und Gesprächen reicht es uns, wenn wir nur eine Nasenlänge mehr an Lebensfreude in den Herzen der Menschen eröffnen können.“

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Begrüßten die Regenbogenfahrer: Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser, Martin Klockgether, Leiter des Fachbereiches Soziales und Gesundheit der Stadt Braunschweig, Dr. Wolfgang Eberl, Leitender Abteilungsarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz und Dr. Thomas Lampe, 1. Vorsitzender der Weggefährten zusammen mit Thomas Knöller (v. li.). Foto: Peter Sierigk


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