Region. Das "ENORM"-Netz (Elektronetz Nord Magdeburg) zwischen Braunschweig – Helmstedt – Magdeburg wird auch nach der Neuausschreibung weiterhin von der DB Regio AG betrieben - dann mit deutlich mehr Platzkapazitäten. Neue, sehr hochwertige Züge sollen dies ab 2028 möglich machen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regionalverband Großraum Braunschweig.
Jetzt wurde der Vertrag von allen Beteiligten - Land Sachsen-Anhalt (NASA GmbH), Regionalverband Großraum Braunschweig, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH und Land Brandenburg unterzeichnet. Neben den neuen Zügen soll es für Pendler deutliche Verbesserungen geben.
Deutlich mehr Sitzplätze
Für die Fahrgäste in der Region Großraum Braunschweig bedeutet das ab dem Jahr 2028 vor allem mehr Kapazitäten auf der Strecke RB 40 von Braunschweig über Helmstedt nach Magdeburg. Der größte Teil des Streckennetzes liegt in Sachsen-Anhalt. „Besonders an den Wochenenden – freitags bis sonntags – werden auf der Strecke sehr lange Züge eingesetzt, was die Kapazität der Sitzplätze um rund ein Drittel erhöht – auf bis zu 452 Sitzplätze. Damit können wir der hohen Nachfrage für die Verbindung gut gerecht werden“, betont Ralf Sygusch, Verbandsdirektor des Regionalverbandes Großraum Braunschweig.
Die RB 40 verkehrt von montags bis sonntags im Stundentakt zwischen Braunschweig – Helmstedt – Magdeburg. Seit dem vergangenen Dezember sind weitere Fahrten hinzugekommen. Seitdem gibt es täglich (statt zuvor nur an Samstagen) jeweils eine Fahrt um 21:47 und um 23:46 Uhr ab Braunschweig nach Magdeburg.
Fahrgastkomfort soll steigen
Die Strecke weise mit mehr als 92 Prozent eine hohe Pünktlichkeit auf. Zusätzlich werde ein hoher Fahrgastkomfort in den neuen Zügen umgesetzt: freies WLAN, mobilfunkdurchlässige Scheiben, Steckdosen an den Sitzplätzen, USB-Ladeanschlüsse sowie ein innovatives Lichtkonzept im Fahrzeug und an den Türen. Für die Innengestaltung der Fahrzeuge seien Barrierefreiheit, Videoaufzeichnungen und Fahrgastinformationsbildschirme wichtige Grundlagen.
Außerdem werde dem steigenden Bedarf an Fahrradabstellplätzen Rechnung getragen. In den dreiteiligen Fahrzeugen wird es 24 und in den vierteiligen Fahrzeugen 30 Abstellplätze geben.

