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Regionales Frauennetzwerk „Frau und Beruf“ lädt zur Frauenkonferenz



Braunschweig

Regionales Frauennetzwerk „Frau und Beruf“ lädt zur Frauenkonferenz


Archivfoto: Anke Donner
Archivfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Braunschweig. Die Arbeitslosigkeit bei zugewanderten Frauen ist in Niedersachsen drei Mal so hoch wie bei deutschen Frauen. Fehlende Sprachkenntnisse und nicht anerkannte Berufsabschlüsse erschweren Frauen aus dem Ausland vor allem mit familiären Pflichten den Einstieg ins Arbeitsleben, heißt es in einer Pressemitteilung der Allianz für die Region GmbH.



Vor diesem Hintergrund findet am Mittwoch, 14. März, im Kulturpunkt West in Braunschweig die 4. Regionale Frauenkonferenz statt. Frauen unterschiedlicher Herkunft berichten dort über ihren eigenen beruflichen Werdegang. Sie teilen an Infoständen und in Gesprächsrunden ihre Erfahrungen zum Wiedereinstieg ins Berufsleben, zur Anerkennung von Leistungsnachweisen, zur generellen Integration in ihre neue Heimat und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Veranstalter sind die regionalen Koordinierungsstellen und Jobcenter, der DGB Region SüdOstNiedersachen, die Stadt Braunschweig, die Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar sowie die Allianz für die Region GmbH. Anmeldungen sind noch möglich bis 9. März 2018 per E-Mail oder telefonisch an Katrin Rudolph von der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar (E-Mail: Katrin.Rudolph2@arbeitsagentur.de, Telefon 0531/2071880).

Von 10 bis 13 Uhr lädt das regionale Frauennetzwerk „Frau und Beruf“ Frauen zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch ein. Auf das Grußwort von Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, folgt eine moderierte Gesprächsrunde zum Thema „Mein Weg“. Anschließend können die Teilnehmerinnen miteinander ins Gespräch kommen, sich informieren und beraten lassen sowie Kontakte knüpfen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, wie ein Wiedereinstieg nach der Elternzeit gelingt, wie ausländische Schul- und Berufsabschlüsse anerkannt werden, welche Rolle Sprache und Sprachförderung bei der Integration spielt, welche interkulturellen Kompetenzen gefragt sind und wie man ohne Abitur studieren kann. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.


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