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Ressourcen schonend einsetzen - das sind die Sieger



Braunschweig

Ressourcen schonend einsetzen - das sind die Sieger

von Robert Braumann


Ausgezeichnet für besonders effizienten Umgang mit Ressourcen (v.l.): Martin Etscheid, Leiter Hoch- und Tiefbau des Landkreises Goslar, Heinz Bock, Leiter Gebäudemanagement des Landkreises Goslar, Regine Körner, erste Kreisrätin des Landkreises Goslar, Klaus-Dieter Sievers, Geschäftsführer der Dr. Graband und Partner GmbH und Henrik Rueß, Geschäftsführer der Ruess GmbH. Außerdem im Bild (v.l.): Thomas Krause, Vorsitzender des Vorstandes der Regionalen Energieagentur e.V., Juryvorsitzender Prof. Dr. Martin Faulstich, Manuela Hahn, stellv. Vorsitzende der Regionalen Energieagentur e.V., Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur sowie Ostfalia-Präsidentin Prof. Dr. Rosemarie Karger und TU-Präsident Prof. Dr. Jürgen Hesselbach. Foto: Allianz für die Region/ Susanne Hübner Foto: Allianz für die Region/ Susanne Hübner

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Braunschweig. Der Landkreis Goslar und die Wolfsburger Industriewäscherei Ruess GmbH sind am Donnerstag beim "Wettbewerb Ressourceneffizienz" für die Region für ihren besonders schonenden Umgang mit Ressourcen ausgezeichnet worden. Das Braunschweiger Unternehmen Dr. Graband und Partner GmbH hat den Sonderpreis der Jury erhalten. 

"Die Wäscherei überzeugte, weil sie jährlich etwa 15 Tausend Kubikmeter Wasser, 54 Tonnen Waschmittel und erhebliche Mengen CO2 einsparen konnte. Der Landkreis Goslar sparte bei der Sanierung des Schulzentrums Langelsheim nicht nur Energie sondern auch Kosten und berücksichtigte den demografischen Wandel. Ein Sonderpreis ging an das Unternehmen Dr. Graband und Partner GmbH aus Braunschweig, das bei der umfassenden Gebäudesanierung vorhandenes Baumaterial wiederverwendete, LED Beleuchtung flächendeckend installierte und Wärmepumpen mit Tiefenwärmesonden nutzt. Insgesamt wurden zwölf Beiträge von Kommunen, kleinen und mittelständischen Unternehmen und kommunalen Unternehmen eingereicht", so der Veranstalter.

Ministerin lobt Projekte


"Alle Vorhaben zeigen, dass Forschungsergebnisse ihre volle gesellschaftliche Wirkung dann entfalten, wenn sie in der Praxis umgesetzt werden und sich in vielen Lebens- und Wirtschaftsbereichen durchsetzen“, sagte Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur und Schirmherrin des Wettbewerbs. Die Projekte seien beispielhaft und sollten als „Mutmacher“ für andere dienen, sich für eine nachhaltige Ressourcennutzung zu engagieren. Die Ministerin am Mikro von regionalHeute.de.

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"Alle zwölf Beiträge greifen die aktuellen und zukunftsträchtigen Themen Nachhaltigkeit, Ressourcenknappheit und regenerative Energien auf. Jeder hat dabei für sich die Chance genutzt, mit zeitgemäßen Konzepten ökologische und ökonomische Ziele in Einklang zu bringen", lobte der Juryvorsitzende Prof. Dr. Martin Faulstich das Engagement der Teilnehmer. Eingereicht wurden ressourceneffiziente und energiesparende Maßnahmen, die regionale Unternehmen und Kommunen in den vergangenen fünf Jahren umgesetzt haben.

TU will vorangehen


Prof. Dr. Jürgen Hesselbach, Präsident der Technischen Universität Braunschweig und Schirmherr des Wettbewerbs sprach über die Vision 2050 für den Campus der TU. "Effizienz und Nachhaltigkeit können nur erreicht werden, wenn man Energie, Material und auch das Personal im Rahmen wertschöpfender Prozesse gemeinsam betrachtet", betonte er. Man plane den Campus der TU in einem Modell-Projekt ressourceneffizient umzugestalten. Wie das funktionieren soll, erklärte er gegenüber regionalHeute.de

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Prof. Dr. Rosemarie Karger, Präsidentin der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und Schirmherrin ergänzt: "Der Wettbewerb trägt dazu bei, dass Ressourceneffizienz in der Öffentlichkeit an Aufmerksamkeit gewinnt. Die Vorbildprojekte zeigen, wie sinnvoll und zielführend Kooperationen regionaler Partner sind und dass der Forschungsbereich den Transfer in eine zukunftsweisende Anwendung vollzieht".

Sonderpreis für Braunschweiger Unternehmen


"Das Braunschweiger Unternehmen Dr. Graband und Partner GmbH hat den Sonderpreis der Jury erhalten. Ausschlaggebend waren zahlreiche Recycling-Maßnahmen des Unternehmens, die im Rahmen einer umfassenden Gebäudesanierung erfolgten. Recycelbare Stoffe und bei Abbruch anfallende Steine sind teilweise wieder verbaut oder zur Wiederaufbereitung verkauft worden. Für den Bau des Efeuweges wurden Teile des Bauschutts als Schotter verwendet. Dadurch betrug die Materialeinsparung an Steinen und Ziegeln zirca 72 Prozent. Nicht mehr benötigte und gereinigte unterirdische Heizöltanks dienen zukünftig als Brauchwasserspeicher der Regenwassernutzungsanlage. Die Abwärme der Serverkühlung wird in das Heizsystem eingespeist und die automatische Belüftungsanlage funktioniert mit Wärmerückgewinnung", teilte die Jury mit.



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Die Veranstalter des Projekts und Schirmherren im Gruppenfoto. Foto: Robert Braumann


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