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Rettungsdienste im Landkreis: 36.000 Einsätze pro Jahr



Goslar

Rettungsdienste im Landkreis: 36.000 Einsätze pro Jahr

von Anke Donner


Die Rettungsdienste im Landkreis Goslar rücken mehr als 98 Mal am Tag aus. Im Jahr sind das rund 36.000 Einsätze, die im Landkreis gefahren werden. Symbolfoto: Anke Donner
Die Rettungsdienste im Landkreis Goslar rücken mehr als 98 Mal am Tag aus. Im Jahr sind das rund 36.000 Einsätze, die im Landkreis gefahren werden. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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Goslar. Jährlich benötigen mehrere tausend Menschen im Landkreis die Hilfe der hiesigen Rettungsdienste. Dabei entstehen den Krankenkassen pro Jahr Kosten in Höhe von rund zehn Millionen Euro.

Der Landkreis Goslar ist nach dem Niedersächsischen Rettungsdienstgesetz Träger des bodengebundenen Rettungsdienstes. Mit der Durchführung des Rettungsdienstes im Landkreis Goslar sind die Kreiswirtschaftsbetriebe Goslar beauftragt. Unterstütz wird der Rettungsdienst vom Deutschen Rote Kreuz. Kostenträger sind die Krankenkassen, die dem Landkreis die entstandenen Kosten zurückerstatten. Doch erst einmal muss der Landkreis die Kosten vorstrecken. Und das sind Millionenbeträge.


Im vergangenen Jahr wurde mit den Krankenkassen beispielsweise ein Rettungsdienst-Budget von mehr als 10 Millionen Euro ausgehandelt. Mit diesem Budget sollen die Gesamtkosten, die dem Landkreis für die Beauftragung der Rettungsdienste entstehen, abgedeckt werden.

Fünf Rettungswachen in Goslar, Braunlage, Bad Harzburg, Seesen und Clausthal-Zellerfeld decken eine Einsatzfläche von rund 365 Quadratkilometern ab. Pro Jahr werden von den Rettungsdiensten im Landkreis Goslar rund 36.000 Einsätzen gefahren, um Menschen zu helfen. Somit rücken die Rettungsdienste täglich durchschnittlich 98 Mal aus (einschließlich Krankentransporte).

Allein der Rettungswagen wurde im vergangenen Jahr zu 14.638 Einsätzen gerufen. Der Notarztwagen war 4.346 Mal im Einsatz. Bei den Krankentransporten waren es 17.678 Einsätze.

Bei missbräuchlicher Alarmierung eines Rettungsdienstes muss der Alarmierende die entstandenen Kosten übrigens selber tragen. Und das kann unter Umständen richtig teuer werden. Allein der Einsatz eines Rettungsfahrzeugs, das man ohne Notlage angefordert hat, wird mit 344 Euro berechnet. Ein herbeigerufener Notarzt kostet sogar um die 513 Euro.


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