Braunschweig

Ringgleis jetzt mit Logo im Radverkehrsleitsystem


Die neuen Schilder mit dem Logo werden in diesen Tagen montiert. Foto: Cubus Marke+Design/ Stadt Braunschweig
Die neuen Schilder mit dem Logo werden in diesen Tagen montiert. Foto: Cubus Marke+Design/ Stadt Braunschweig

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14.07.2016


Braunschweig. Das Ringgleis, der beliebte Freizeitweg auf der ehemaligen ringförmigen Bahntrasse um die Stadt, wird als Zielangabe in das Radverkehrsleitsystem der Stadt Braunschweig aufgenommen. Wo die Strecken des Radverkehrleitsystems bereits über das Ringgleis verlaufen, werden die Schilder mit den Zielangaben außerdem durch neue Einschubelemente mit dem Ringgleis-Logo ergänzt. Die Bellis GmbH setzt derzeit im Auftrag der Stadtverwaltung beide Beschilderungen an den grün beschrifteten Radwegweisern vor Ort um.

Das Braunschweiger Büro Cubus Marke+Design hatte ein Logo entwickelt (regionalheute.de berichtete), um das Ringgleis mit seinem hohem Naherholungs- und Freizeitwert wie mit seiner historischen Bedeutung noch mehr herauszustellen und bekannter zu machen. Kriterien für das Logo waren Prägnanz, Assoziation, Einzigartigkeit/Unverwechselbarkeit sowie Lesbarkeit/ Verständlichkeit. Der Gesamtstädtische Arbeitskreis Ringgleis mit Bürgerbeteiligung hat über verschiedene Entwürfe abgestimmt und diesen befürwortet. Die Verwaltung folgte der Empfehlung, so dass das Logo nun als offizielles Ringgleis-Logo verwendet wird.

Zugleich wird es für Radfahrer, die weniger ortskundig sind, leichter, das Ringgleis zu finden: Die Zielangaben des Radverkehrleitsystems werden an Standorten, an denen dies sinnvoll ist, durch das Ziel „Ringgleis“ ergänzt. Auch diese Schilder werden derzeit angebracht. Gezielt zum Ringgleis zu radeln und dann das Ringgleis selbst abzufahren – das ist durch die neue Beschilderung künftig noch leichter möglich. Ergänzend können auf der Internetseite der Stadt Braunschweig www.braunschweig.de/ringgleis auch die entsprechenden GPX und KML-Daten für die mobilen Navigationsgeräte herunterladen werden. Der Überbau der neuen Brücke zur Feuerwehrstraße, Voraussetzung für die Weiterführung des Freizeitweges in nordöstlicher Richtung, wird voraussichtlich Ende Juli geliefert. Der Termin und die Einzelheiten des Transports werden noch abgestimmt. Derzeit werden die Widerlager fertiggestellt.

Die Stahlfachwerkkonstruktion wird komplett in einem Stück geliefert und dann mit einem Kran in Position gebracht. Um den Kran am Okerufer aufstellen zu können, muss das Gelände entsprechend befestigt werden. Dies geschieht zurzeit. Die Fertigstellung des Brückenbauwerks ist für September geplant.


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