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Ringgleis zwischen Triftweg und Ernst-Amme-Straße wird wieder gelb

Für das Auftragen der farbigen Epoxidharzdecke muss der Bereich allerdings zwei Wochen lang gesperrt werden.

Gelb ist die typische Farbe des Ringgleises. Archivbild
Gelb ist die typische Farbe des Ringgleises. Archivbild Foto: Alexander Dontscheff

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07.09.2020

Braunschweig. Im April dieses Jahres ist das Ringgleis zwischen Triftweg und Ernst-Amme-Straße auf einer Länge von 650 Metern und in einer Breite von drei Metern asphaltiert worden. Grund ist die dort deutlich gestiegene Frequentierung durch Radfahrer. Nun soll nach einer verfahrenstechnisch erforderlichen Ruhephase die für das Ringgleis typische Farbe Gelb in Form einer gelben Epoxidharzdecke aufgetragen werden. Das berichtet die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung.


Die Deckschichtarbeiten werden voraussichtlich ab 28. September ausgeführt und je nach Witterung zwei Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit darf der Bereich nicht betreten oder befahren werden. Für Radfahrer und Fußgänger wird – so wie bereits bei den vorangegangenen Arbeiten im April – eine Umleitung ausgeschildert sein.

Auf die Farbe kommt es an


Geplant ist, künftig sukzessive weitere asphaltierte Abschnitte in dieser Art und Weise auszugestalten. Dies hat sich bereits an anderer Stelle bewährt, denn das Gelb vermittelt einen gänzlich anderen Eindruck als eine Schwarzasphaltierung. Die Farbe Ocker-Gelb ist inzwischen nicht nur die gestaltgebende und immer wiederkehrende Wegefarbe des Ringgleises. Sie soll auch deutlich machen, dass es sich nicht um einen reinen Radweg, sondern um einen Freizeitweg handelt und damit unterschiedlichsten Nutzergruppen zur Verfügung steht. Aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Breite in vielen Abschnitten ist die Beschichtung neben dem Aufbringen von Piktogrammen und weiteren Hinweisen zur Rücksichtnahme ein wichtiger Baustein, um diesen Eindruck zu vermitteln.

Neben der gestalterischen Komponente, wirkt sich die hellere Farbe auch positiv auf das Mikroklima aus, da sie insbesondere an heißen Sommertagen eine geringere Barrierewirkung für Kleinstlebewesen darstellt und letztendlich auch einen Beitrag gegen die zunehmende Überhitzung einer bebauten und versiegelten Stadt leistet.


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