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Ringvorlesung zum Thema "Zeitgeschichte kontrovers"



Braunschweig

Ringvorlesung zum Thema "Zeitgeschichte kontrovers"


Prof. Dr. Christian Kehrt und Ebbo Schröder M.A. von der TU Braunschweig halten einen Vortrag zum Thema "Der Mythos des unpolitischen Ingenieurs. Die Memoiren Albert Speers". Foto: Robert Braumann
Prof. Dr. Christian Kehrt und Ebbo Schröder M.A. von der TU Braunschweig halten einen Vortrag zum Thema "Der Mythos des unpolitischen Ingenieurs. Die Memoiren Albert Speers". Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Die nächste Vorlesung in der Ringvorlesung "Zeitgeschichte kontrovers" im Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig findet am Montag den 23. Januar um 18.30 Uhr statt.



Prof. Dr. Christian Kehrt und Ebbo Schröder M.A. von der TU Braunschweig halten einen Vortrag zum Thema "Der Mythos des unpolitischen Ingenieurs. Die Memoiren Albert Speers".

Das zwanzigste, auch »deutsche Jahrhundert« (E. Jäckel) zu erzählen, hat seine Tücken, und es gibt noch kaum eine befriedigende Synthese der Historiker. Perspektivenvielfalt wie Werturteilsgegensätzlichkeit machen es - zumal jede nationale Meistererzählung von gestern wäre - schwer, den Zeitraum zwischen Erstem Weltkrieg und Mauerfall in ein plausibles Narrativ zu bringen. Eine Alternative zu chronologisch-deterministischer Zusammenschau bieten indes die »Epoche der Weltbürgerkriege« (E. Jünger) punktuell aufschließende Kunstwerke, die Geist und Geschehen kaleidoskopisch wie brennpunktartig zu verdichten und damit zugleich Interpretationsräume für ein Jahrhundert der Kriege, der Lager oder der Weltanschauungskämpfe zu eröffnen vermögen. In der Vorlesung sollen dafür Beispiele aus Literatur sowie bildender und darstellender Kunst, gleichsam exemplarische Spiegelungen ideologischer und gesellschaftlicher Zustände, vorgestellt und diskutiert werden.


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