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Rockbüro weiterhin auf Erfolgskurs

von Anke Donner


Stadtjugendpfleger Stephan Fabriczek stellte die Arbeit, Ziele und Erfolge des Rockbüros vor. Foto: Romy Marschall
Stadtjugendpfleger Stephan Fabriczek stellte die Arbeit, Ziele und Erfolge des Rockbüros vor. Foto: Romy Marschall Foto: Archiv

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26.11.2016

Wolfenbüttel. Vor gut drei Jahren startete das Wolfenbütteler Röckbüro in die Projektphase und schrieb sich die Musikförderung bei Kindern und Jugendlichen auf die Fahne. Nach drei Jahren gab Stephan Fabriczek im Ausschuss für Jugend und Soziales ein kurzes Fazit.


Stadtjugendpfleger Stephan Fabriczek hatte dem Gremium einige Daten mitgebracht, die er anhand einer Präsentation vorstellte. So berichtete er, dass sich das Röckbüro nach der Projektphase als fester Bestandteil in der Jugendarbeit in der Stadt und dem Landkreis etabliert habe und von beiden Verwaltungen in einer Kooperation unterstützt wird. Zahlreiche Projekte und Veranstaltungen konnten durch oder mit der Unterstützung, des Rockbüros durchgeführt werden. Zu den größten Erfolgen zähle hier das Summertime Festival, das bereits seit sechs Jahren in Wolfenbüttel stattfindet. Hier konnte das Rockbüro als Partner auftreten. Weiterhin erfolgreich sei WolfenBattle - ein Rockwettbewerb der Region. Hier wolle man jungen Bands die Möglichkeit geben, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Plan sei es „WolfenBattle“ als ein wiederkehrendes, jährliches Musikevent zu etablieren und damit den Stellenwert von Rock- und Popmusik in Stadt- und Landkreis Wolfenbüttel aufzuwerten.


Stephan Fabricek stellte das Rockbüro vor. Foto: Anke Donner


Weitere Ziele


Mit den Zielen der Nachwuchsförderung und der Etablierung einer lebendigen Kulturszene für ein vorwiegend junges, aber auch altersübergreifendes Publikum, wolle man beispielsweise die Vermittlung und Vernetzung sowie den Bereich Bildung und Beratung ausbauen. So konnten Pop-Rock-Workshops der Stadt und der Mädchenmusik-Workshop vom Landkreis angeboten werden. Zudem wolle man den Online-Auftritt weiter optimieren und die bereits gut gefüllte Bandkartei weiter füllen. Die Vernetzung mit dem Kulturreferat des Asta der Ostfalia, dem spreadmusic e.V. aus Braunschweig und zahlreichen Festivalfreundschaften wolle man dazu nutzen, das Rockbüro bekannter zu machen. Auch im nun entstehenden Kulturcafés (regionalHeute.de berichtete) möchte sich das Rockbüro einbringen.

Im Ausblick auf das kommende Jahr berichtete Stephan Fabriczek, dass regelmäßige Konzerte in der Kuba-Halle und anderen Veranstaltungsorten geplant seien. Auch Workshops, wie beispielsweise für Singer und Songwriter sollen wieder stattfinden. Zudem möchte man eine Kampagne zur Förderung der Livemusik-Szene startet, um junge Menschen zum Musikmachen zu animieren.


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