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Röntgenpraxis stellt Kernspintomographen vor

von Max Förster


Die Praxisinhaber der Röntgenpraxis Neuradia Dr. Fabian Weise und Dr. Hans-Kristian Klocke stellten den neuen Kernspintomographen am Standort Wolfenbüttel vor. Foto: Max Förster
Die Praxisinhaber der Röntgenpraxis Neuradia Dr. Fabian Weise und Dr. Hans-Kristian Klocke stellten den neuen Kernspintomographen am Standort Wolfenbüttel vor. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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09.03.2016


Wolfenbüttel. Nachdem der vier Tonnen schwere Kernspintomograph im Dezember von einem Kran an seinen Bestimmungsort gehoben wurde (regionalHeute.de berichtete), konnte das MRT-Gerät bei einem Tag der offenen Tür der Röntgenpraxis Neuradia begutachtet werden.

Mit dem vier Tonnen schweren Magneten steht der Neuradia Röntgenpraxis am Städtischen Klinikum nun ein weiterer Kernspintomograph zur Verfügung. Seit Januar ist das MRT-Gerät in Betrieb und ermöglicht, zwischen 15 und 20 Behandlungen am Tag durchzuführen, erklärt der Praxisinhaber Dr. Fabian Weise. Durch seine 1,5 Tesla (das zweite MRT-Gerät verfügt über ein Tesla) ermögliche er nicht nur eine hochwertige Auflösung der Bilder, sondern sorge somit auch für eine schnellere Behandlung der Patienten, so der Praxisinhaber.

Worauf ist bei einer MRT-Untersuchung zu achten?


Da innerhalb des Raumes des MRT ein hohes magnetisches Spannungsfeld herrscht, müssen gewisse Regeln beachtet werden, erklärt Dr. Hans-Kristian Klocke, Leiter der Röntgenpraxis am Standort Braunschweig. So müsse jeglicher Schmuck, wie Ketten, Ringe sowie Piercings oder auch Chipkarten vor einer Behandlung abgelegt werden. Auch frische Tätowierungen stellen eine Gefahr dar, da sich diese durch die Magnetwirkung sehr stark erhitzen können. Zudem müsse man prüfen, ob der behandelnde Patient über einen Herzschrittmacher oder andere Prothesen besitzt, die auf das Magnetfeld reagieren. "Aus diesem Grund ist eine solche Behandlung nicht für den klassischen Notfall geeignet", so Hans-Kristian Klocke.

Vorteile für Neuradia und dem Städtischen Klinikum


Der zweite Kernspintomograph sei notwendig gewesen, um den Bedarf an MRT-Untersuchungen decken zu können, erklärte Dr. Fabian Weise. Zudem fallen von den überwiegend ambulanten Behandlungen auch täglich zwei bis drei Untersuchungen für die im Klinikum stationierten Patienten ab. Außerdem gebe es keine Ausfallzeiten mehr, wenn es zu Wartungsarbeiten an einem der Geräte kommt. Von dem neuen Kernspintomographen, deren Anschaffungskosten im sechsstelligen Bereich lagen, können also beide Parteien profitieren.

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