Wolfenbüttel

"Rose Rose Rose" und "Die kleine Wolke" im Lessingtheater


Rose Rose Rose. Foto: Tom Schulze
Rose Rose Rose. Foto: Tom Schulze

Artikel teilen per:

01.03.2018

Wolfenbüttel. Am 9. und 12. März stehen zwei Veranstaltungen auf dem Spielplan des Lessingtheaters: "Rose Rose Rose" – Ein dreisprachiges Theaterstück von Malin Axelsson, Karin Serres und Marianne Ségol ab 13 Jahren und "Die kleine Wolke" – Ein ökologisches Märchen mit Figuren und Objekten ab 4 Jahren. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Theaters hervor.



Rose Rose Rose


Ein dreisprachiges Theaterstück von Malin Axelsson, Karin Serres und Marianne Ségol
Ab 13 Jahren


Jugendtheater
Freitag, 9. März, 9 Uhr
Lessingtheater, Studiobühne

Auf den ersten Blick scheint es ein ganz gewöhnliches Mädchenzimmer, das Zimmer von Rose. Es ist ein Ort zum Chillen, zum Träumen, zum sich In-Szene-Setzen. Doch Betreten auf eigene Gefahr! Denn hier spielt sich gerade ein echtes Drama ab! Roses Pubertät. Entdeckungen, Ängste, Geheimnisse und Minderwertigkeitskomplexe – eine Reise ins Unbekannte.

Zugleich führt Roses Körper mittlerweile ein Eigenleben. Mit Höchstgeschwindigkeit fährt er auf der Gefühlsachterbahn. Auch Roses Bilder von sich selbst ändern sich ständig. Eigentlich ist sie sich gar nicht mehr so sicher, wer sie ist. Die schnurrende Miezekatze-Rose? Oder doch die Kannibalen-Rose? Ist sie überhaupt ein »echtes« Mädchen? Meistens jedenfalls ist sie drei zugleich: Rose, Rose, Rose.

In »Rose Rose Rose« ist das Innenleben eines Teenagers, die Zerrissenheit des Heranwachsens selbst das Thema. Ungewöhnlich und herausfordernd zugleich ist, dass Rose von drei männlichen Schauspielern in Deutsch, Französisch und Englisch gespielt wird.

Regie: Jörg Wesemüller
Ausstattung: Jasna Bošnjak
Besetzung: Stephan Fiedler, Benjamin Vinnen, Philipp Zemmrich
Produktion: Theater der Jungen Welt Leipzig
Spieldauer: 90 Minuten


Die kleine Wolke. Foto:


Die kleine Wolke


Ein ökologisches Märchen mit Figuren und Objekten
Ab 4 Jahren


Kindertheater
Sonntag, 11. März, 16 Uhr
Montag, 12. März, 10 Uhr
Lessingtheater, Studiobühne

Diese Geschichte beginnt über dem Meer. Aus Wasserdampf wird eine Wolke geboren. Sie schwebt zum Himmel und der Wind schickt sie auf eine lange Reise. Die kleine Wolke schwebt dahin, bis sie endlich ein Stückchen Land entdeckt. Vor lauter Freude darüber regnet sie ein bisschen, und aus dem Regen wächst frisches Gras. Ein Schaf freut sich darüber und hüpft ausgelassen auf der Wiese herum.

Aber es gibt auch Leute, die bei Regenwolken gar keinen Spaß verstehen. Herr Atzenkofer zum Beispiel. Der liegt am Badesee in seinem Liegestuhl und als die kleine Wolke auf ihn niederregnet, schimpft er fürchterlich und wirft wütend sein Buch nach ihr. Wie soll man es nur allen recht machen? Die kleine Wolke ist ganz verzweifelt und verschwindet schließlich. Kein Wölkchen ist mehr am Himmel zu sehen. Aber ist das wirklich besser, wenn unter Dauerhitze die Pflanzen verwelken und die Farben verblassen?

Immer neue Aspekte des Wetters und seine Folgen für das Leben auf der Erde werden durchgespielt. Wie könnte dieses Wettermärchen wohl zu Ende gehen?

Regie: Peggy Anders
Musik: Marie-Elsa Drelon, Rudolf Schmid
Spiel: Edelgard Hansen, Rudolf Schmid
Produktion: Fliegendes Theater Berlin
Spieldauer: 45 Minuten

Die Veranstaltungen »Arthur & Claire« (06.03.) und »Heute Abend: Irmgard Knef« (10.03.) sowie die Sonntagsvorstellung von »Die kleine Wolke« (11.03.) sind bereits ausverkauft.


zur Startseite