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Saftige Spende für die Gemeinschaftsunterkunft Okeraue

von Anke Donner


Beate Zgonc, Olaf Dalchow und einige Bewohner der Unterkunft bei der Übergabe der Apfelsaft-Boxen. Foto: Anke Donner
Beate Zgonc, Olaf Dalchow und einige Bewohner der Unterkunft bei der Übergabe der Apfelsaft-Boxen. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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24.11.2016

Wolfenbüttel. Am Donnerstag wurden 420 Liter Apfelsaft an die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft übergeben. Gespendet wurde der frisch gepresse Saft von Olaf Dalchow von der Mosterein Sottmar.



"Ihr Saft kann helfen - Teilen Sie Ihn mit den Flüchtlingen in der 'Okeraue'" hieß das Motto für die diesjährige Hilfsaktion der Mosterei Sottmar, das der Inhaber Olaf Dalchow während der Öffnungszeiten der Saftpresse neben der Kasse angebracht hatte. Kunden wurden aufgerufen, von ihrem frisch gepressten und haltbar gemachten Apfelsaft eine oder mehrere Boxen für die Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft "Okeraue" abzugeben. Bis zum Ende der Saison kamen genau 50 Bag-In-Box Kartons mit jeweils drei oder fünf Litern Apfelsaft in den unterschiedlichsten Geschmacksvariationen zusammen. Die gespendeten Saftboxen der Kunden wurden wie in dem Spendenaufruf von der Mosterei versprochen, nochmal um je eine weitere Box ergänzt. Die so zusammen genau 100 Boxen mit insgesamt etwa 420 Litern Apfelsaft wurden am Donnerstagnachmittag an Beate Zgonc, die Leiterin der Gemeinschaftsunterkunft in der Okeraue und ihr Helferteam übergeben.

In der Gemeinschaftsunterkunft leben derzeit etwa 150 Menschen aus 12 verschiedenen Ländern. Abzüglich der Babys stehen somit jedem genau drei Liter des frischen Sottmarer Fruchtsaftes zur Verfügung. Diese sollen erstmal zentral eingelagert werden und können dann zu festen Terminen von den Familien, Männern und Frauen abgeholt werden. "Äpfel wachsen auch bei uns", erzählte ein junger Mann aus Eritrea. Nicht nur wegen der Vitamine in der nassen Jahreszeit, sondern auch über die Hilfsbereitschaft der Menschen, war die Freude in der Unterkunft groß und alle packten fleißig mit an, den Anhänger abzuladen.


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