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Salzdahlumer Straße: Grüne fordern verkehrsberuhigten Bereich

von Nick Wenkel


Der Wunsch der Grünen: Tempo-30  im gesamten Baugebiet an der Salzdahlumer Straße. Foto: Nick Wenkel
Der Wunsch der Grünen: Tempo-30 im gesamten Baugebiet an der Salzdahlumer Straße. Foto: Nick Wenkel Foto: Nick Wenkel

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01.06.2017

Wolfenbüttel. Der Endausbau an der Salzdahlumer Straße erhitzte am Dienstagabend in der Sitzung des Bauausschusses die Gemüter. Besonders viel Diskussionsbedarf unter den Fraktionen lieferten dabei die geplanten Geschwindigkeitsbegrenzungen im Baugebiet. Die Grünen forderten einen einheitlichen verkehrsberuhigten Bereich, der durch den Ausschuss jedoch abgelehnt wurde.


Die geplante Geschwindigkeitsbegrenzung im Baugebiet sorgte für den größten Gesprächsstoff in der Sitzung des Bauausschusses am Dienstagabend. Jürgen Selke-Witzel, Grünen-Fraktionsvorsitzender, sieht den ständigen Wechsel zwischen Tempo-50, Tempo-30 und Schrittgeschwindigkeit für kontraproduktiv. Gerade im Hinblick auf die Kinder, würde so Gefahr bestehen, dass diese nicht nachvollziehen könnten, mit welcher Geschwindigkeit die Autos an dem jeweiligen Ort fahren. Als viel gefährlicher betrachteten jedoch die anderen Fraktionen und die Verwaltung ein einheitliches Tempolimit, da Autofahrer dementsprechend von Tempo-50 direkt auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen müssten. „Ein Übergang von Tempo-50 in den verkehrsberuhigten Bereich würdezu einem kollektiven Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer führen", betonte Erster Stadtrat Knut Foraita.


So sollen die Tempolimits im Gebiet an der Salzdahlumer Straße geregelt werden. Karte: Stadt Wolfenbüttel/Nick Wenkel Foto:


Tempo-30 vor Kita Sonnenhang


Besonders kritisch betrachtet wurde auch der Bereich vor dem neuen Kindergarten Am Sonnenhang, in dem Tempo-30 geplant ist. Eine Änderung der Geschwindigkeitsbegrenzung würde jedoch die vollständige Planung verwerfen, erklärte die Verwaltung. Auch eine einfache Beschilderung zu einem verkehrsberuhigten Bereich vor dem Kindergarten wäre indes nicht möglich. Nur über den Ausbau der Straße dürfe eine entsprechende Beschilderung erfolgen. Dementsprechend müsste die Stadt den Straßenbelag nochmals anpassen.

Um an der Planung festhalten zu können, stimmte der Ausschuss dem geplanten Endausbau letztlich mit einer Gegenstimme zu.


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