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Salzgitter AG: Projektstart „Neue Wärmebehandlungslinie“



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Salzgitter AG: Projektstart „Neue Wärmebehandlungslinie“


Im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann erfolgt am heutigen 19. September 2018 der erste Spatenstich für das Projekt „Neue Wärmebehandlungslinie“. Symbolfoto: Werner Heise
Im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann erfolgt am heutigen 19. September 2018 der erste Spatenstich für das Projekt „Neue Wärmebehandlungslinie“. Symbolfoto: Werner Heise Foto: Werner Heise

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Salzgitter/Ilsenburg. Im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann erfolgt am heutigen 19. September 2018 der erste Spatenstich für das Projekt „Neue Wärmebehandlungslinie“. Das berichtet die Salzgitter AG in einer Pressemeldung.



Dies sei die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte der Ilsenburger Grobblech GmbH (ILG) – einer Tochtergesellschaft der Salzgitter AG. Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorstandsvorsitzender Salzgitter AG, und die Geschäftsführung der ILG würden das mehr als 150 Millionen Euro umfassende Investitionsvorhaben vorstellen.

Die neue Wärmebehandlungslinie sei Hauptbestandteil des Projektes, mit dem die Salzgitter AG die Grobblechaktivitäten der ILG in Ilsenburg konzentriert und das Unternehmen sicher für zukünftige Anforderungen aufstelle. Sie umfasse zwei Rollenherdöfen, eine MultiFlex-Quench, eine Richtmaschine, eine Strahlanlage, eine Konservierungslinie und eine Wasseraufbereitungsanlage. Die Inbetriebnahme sei für Frühjahr 2020 geplant.


Über 200 Millionen investiert


Der Salzgitter-Konzern habe seit der Übernahme des Standorts im Jahr 1992 mehr als 200 Millionen Euro in Ilsenburg investiert. Zum Projekt „Neue Wärmebehandlungslinie“ erklärt Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG: „Diese richtungsweisende Investition ist ein klares Bekenntnis des Salzgitter-Konzerns zur Grobblechproduktion in Ilsenburg und belegt, dass Restrukturierung und Zukunftssicherung bei uns Hand in Hand gehen. Es ist auch Ausdruck der Wertschätzung und des Vertrauens, das Vorstand, Konzerngeschäftsleitung und Aufsichtsrat in Motivation, Qualifikation und Loyalität der Belegschaft in Ilsenburg setzen.“

Mit der neuen Anlage könnten jährlich mehr als 200.000 Tonnen Grobblech geglüht und anschließend weiterverarbeitet werden. Sie sei für Bleche mit Dicken zwischen 5 und 175 Millimetern bei Breiten zwischen 600 und 3.500 Millimetern ausgelegt. Bei Längen zwischen 4 und 24 Metern hätten die Bleche ein Maximalgewicht von 28 Tonnen.

Die energieeffiziente Wärmebehandlungslinie erfülle höchste Anforderungen an Qualität und Energieeffizienz. Die integrierte MultiFlex-Quench ermögliche aufgrund extrem flexibler Abkühlstrategien die Produktion eines breiten Produktportfolios inklusive besonders anspruchsvoller Grobblechgüten. Das Werkstoffspektrum umfasse unter anderem hochfeste Kohlenstoffstähle, verschleißfeste Stähle, Nickel- legierte Stähle, Stähle für Offshore-Konstruktionen der Windkraftanlagen, Stahlsorten für den Druckbehälterbau sowie Einsatz- und Vergütungsstähle.

Über die Ilsenburger Grobblech GmbH


Die Ilsenburger Grobblech GmbH (ILG) ist ein Tochterunternehmen der Salzgitter AG. Diese zählt zu den führenden Stahltechnologie-Konzernen Europas. Die ILG produziert jährlich mit rund 750 Mitarbeitern zirka 700.000 Tonnen Grobblech in 350 Stahlgüten für verschiedenste Anwendungsbereiche und Einsatzgebiete. Sie ist einer der führenden Grobblechhersteller Europas.


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