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Salzgitter AG spricht sich gegen Fusion mit Thyssenkrupp aus

von Nino Milizia


Eine "Deutsche Stahl AG" wird es wohl nicht geben. Symbolfoto: Salzgitter AG
Eine "Deutsche Stahl AG" wird es wohl nicht geben. Symbolfoto: Salzgitter AG

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25.08.2017

Salzgitter. Ein Bericht des "Handelsblatts" hatte das Gerücht aufgeworfen, dass die Salzgitter AG und Thyssenkrupp zu einer "Deutsche Stahl AG" fusionieren könnten, da Politiker und Gewerkschaftler eine Fusion Thyssenkrupps mit dem indischen Tata Steel verhindern wollten. Nach Informationen der Salzgitter Zeitung lehnt die Salzgitter AG dies ab.



Wie ein Sprecher der Salzgitter AG der Salzgitter Zeitung mitgeteilt habe, käme eine Fusion für Salzgitter nicht infrage. Grundsätzlich seien Kooperationen nicht auszuschließen, doch sei die Eigenständigkeit bisher der beste Weg gewesen. So habe es auch der Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann bereits formuliert. Konzernsprecher Bernhard Kleinermann bestätigte dies gegenüber regionalHeute.de: "Bisher wurde noch kein Konzept vorgelegt, dass für Konzern und Stakeholder von Vorteil sein könnte."

Ein Schulterschluss zwischen Tata Steel und Thyssenkrupp käme bei den Gewerkschaften nicht gut an, da befürchtet wird, dass dies Werksschließungen zur Folge haben könnte. Die Salzgitter AG hat sich somit als Verhinderer dieser Konstellation ausgeschlossen.




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