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Frenzel: Salzgitter bevorzugter Wohnort für Flüchtlinge



Salzgitter

Frenzel: Salzgitter bevorzugter Wohnort für Flüchtlinge

von Antonia Henker


Am heutigen Mittwoch tagte der Ausschuss für Soziales und Integration in der Flüchtlingsunterkunft im Gewerbegebiet an der Hans-Birnbaum-Straße. Foto: Antonia Henker
Am heutigen Mittwoch tagte der Ausschuss für Soziales und Integration in der Flüchtlingsunterkunft im Gewerbegebiet an der Hans-Birnbaum-Straße. Foto: Antonia Henker Foto: Antonia Henker

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Salzgitter. Heute Nachmittag um 16 Uhr tagte nach einer Besichtigung der Räumlichkeiten der Ausschuss für Soziales und Integration in der Zentralen Unterkunft der Flüchtlingsunterkunft Hans-Birnbaum-Straße. Besprochen wurden die Vorlagen zu Integration, Kursen, beratende Funktionen.



Die Besichtigung des fertiggestellten Gebäudekomplexes in der Hans-Birnbaum-Straße fand heute Nachmittag durch den Sozialausschuss und Gäste statt. Sein Bau hat nur sieben Monate gedauert und im März können bereits die ersten Flüchtlinge einziehen. Lediglich die Außenanlagen müssen noch - bei beständigerem Wetter - gestaltet werden.
In der anschließenden Sitzung des Ausschusses für Soziales und Integration in einem der zukünftigen Kursräume im Zentralgebäude betonte Stadträtin Christa Frenzel die Notwendigkeit, "die Finanzströme den Flüchtlingen folgen zu lassen". Denn Salzgitter sei ein bevorzugter Wohnort und werde überproportional als Zufluchtsort gewählt. Es habe aus dem gesamten Bundesgebiet viele Zuzüge gegeben, wobei vor allem Syrer unter den Flüchtlingen seien.
Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen beinhalten interne und externe Maßnahmen, wobei es um die Beschäftigung dieser in den Einrichtungen selbst oder beispielsweise bei der Stadt geht. Als kooperationsbereit haben sich bisher die Diakonie, die AWO und das Deutsche Rote Kreuz gezeigt. Ein erster "I-Kurs" mit Kindern und Eltern sei geplant, wobei die Kinder betreut würden. Es solle zehn weitere Sprachkurse geben und es gebe auch den Wunsch, Integrationskurse in Salzgitter einzurichten, damit die Flüchtlinge nicht nach Braunschweig fahren müssten.
Dass es die Kurse gäbe, sei die eine Seite, es müsse auch gewährleistet werden, dass die Flüchtlinge daran teilnehmen können und auch wollen.
In der neuen Flüchtlingsunterkunft wird es auch einen "Frauenflur" für alleinreisende Frauen und Frauen mit Kindern geben.


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