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Bäcker-Krise: Immer teurer, was darf ein Brötchen kosten?

Heute blieb in vielen Bäckereien das Licht aus. regionalHeute.de wollte wissen, was ein Brötchen kosten darf, bevor die Kunden auf billigere Alternativen umsteigen.

von Alexander Panknin


regionalHeute.de befragte die Kunden zur heutigen Aktion der Bäcker. Foto: Alexander Panknin, Anke Donner / Video: Alexander Panknin, Anke Donner

Region. Traditionelle Bäcker sind aktuell in einer schwierigen Lage. Durch die gesteigerten Betriebskosten werden ihre Erzeugnisse immer teurer. Das trifft vor allem die Kunden. Von der Politik fühlen sich die Bäcker dabei besonders im Stich gelassen. Unter dem Motto "Uns geht das Licht aus. Heute das Licht und morgen der Ofen?" starteten die Betriebe deswegen am heutigen Donnerstag eine besondere Aktion, um auf die Missstände hinzuweisen. Dafür blieb das Licht in vielen Filialen aus.


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regionalHeute.de hat zwei Betriebe aus der Region besucht und mit Angestellten und auch Kunden gesprochen. Bei den steigenden Preisen ist besonders eine Frage entscheidend: Wie viel darf ein Brötchen kosten?

Existenzen bedroht


Viele Betriebe würden mittlerweile um ihre Existenz kämpfen. Schuld daran seien vor allem die gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe. Darauf hatte die Bäcker-Innung Braunschweiger Land gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig-Gifhorn bereits am Montag aufmerksam gemacht (mehr dazu).

Den drohenden Schließungen könne man nur mit einer erneuten Preiserhöhung begegnen. Diese hätten aber vor allem die Kunden zu tragen. Ob diese hier mitgehen wollen oder können, steht auf einem anderen Blatt.

Das 1 Euro Brötchen


In der Umfrage von regionalHeute.de gingen die Meinungen auseinander. So gab es sowohl Verständnis für die Bäcker als auch Unmut über die Situation. Viele Kunden könnten sich die Brötchen bald nicht mehr leisten. Nur wenige der Befragten könnten sich vorstellen, noch ein Brötchen zu kaufen, wenn es den Preis von einem Euro erreicht hat.


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