Salzgitter. Spaziergängern am Salzgittersee wird es vermutlich schon aufgefallen sein: Seit einigen Wochen entstehen entlang der Strandseite am Ostufer abschnittsweise niedrige Wildrosenhecken. Die Hecken sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern erfüllen auch einen ganz bestimmten Zweck.
Wie die Stadt Salzgitter mitteilt, ist die Maßnahme Teil eines Konzepts zur Gänsevergrämung, das der Rat der Stadt im Januar 2026 einstimmig beschlossen hat. Ziel der Hecken sei es, die bisher besonders günstigen Bedingungen für Gänse am See einzuschränken.
Gänse sollen sich andere Plätze suchen
Die Hecken bestehen aus der weißen Dünenrose sowie der Apfelrose in Rot und Weiß und erreichen eine Höhe von etwa 80 Zentimetern. Laut Stadt verhindern sie in dieser Höhe, dass die Gänse über die Pflanzen hinwegsehen können. Dadurch halten sich die Tiere in den entsprechenden Bereichen seltener auf und suchen andere Äsungsbereiche.
Die Pflanzungen erfolgen in Abschnitten von 40 bis 50 Metern. Zwischen den Heckenstreifen bleiben Durchgänge mit einer Breite von rund 2,5 Metern, sodass Besucherinnen und Besucher weiterhin den Seezugang nutzen können.

