Salzgitter. Im zurückliegenden Jahr 2025 hat die Stadt Salzgitter zirka 259.260 Euro durch Parkgebühren eingenommen. Und obwohl weiterhin der mit Abstand größte Teil davon bar bezahlt wurde, will man an den Plänen festhalten, bis 2027 nur noch bargeldloses Parken anzubieten. Das teilt die Stadt Salzgitter auf Anfrage von regionalHeute.de mit.
Der Trend setzt sich fort. Erneut sind die Einnahmen aus Parkgebühren zurückgegangen. Waren es 2023 noch 289.103 Euro und 2024 277.507 Euro kamen im gerade zu Ende gegangenen Jahr nur noch 259.260 Euro zusammen, wie aus den von der Stadt zur Verfügung gestellten Zahlen hervorgeht.
Anteil Barzahlung nimmt ab
Über einzelne Bezahlvorgänge gibt es auch in diesem Jahr keine Informationen. Doch kann man sagen, dass der Löwenanteil der Summe in Höhe von etwa 213.629 Euro bar bezahlt wurde. Das entspricht rund 82,40 Prozent. Im Jahr 2024 waren es noch 93,54 Prozent (259.573 Euro) und 2023 sogar 95,58 Prozent (276.333 Euro).
Der Rückgang der Barzahlung ist allerdings nicht nur auf einen Anstieg der mobilen Zahlformen zurückzuführen. Diese erbrachten 2025 insgesamt etwa 23.939 Euro (9,23 Prozent). Im Jahr davor waren es 17.934 Euro (6,46 Prozent) und 2023 12.770 Euro (4,42 Prozent). Der fehlende Anteil (8,37 Prozent) dürfte auf Kartenzahlung zurückgehen. Denn wie Martin Neumann, Referatsleiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Salzgitter, mitteilt, gibt es inzwischen zehn Parkscheinautomaten in Salzgitter, an denen diese möglich ist.
Bis 2027 bargeldlos
Und das Ziel ist weiter klar: "Im Jahr 2026 werden die verbliebenen Geräte auf bargeldlose Zahlung umgestellt, so dass ab dem Jahr 2027 voraussichtlich keine Barzahlung mehr entgegengenommen werden wird", betont Neumann abschließend.

