Informationstafel zum Baum des Jahres im Lehrpfad aufgestellt

2008 entstand in Salzgitter-Gebhardshagen eine Gehölzsammlung. Hier wurden alle heimischen Baumarten angepflanzt, die seit 1989 zum Baum des Jahres gewählt wurden. Nun auch die Zitterpappel.

Fabian Funk (zuständiger Gärtnermeister des SRB für Gebhardshagen und Salzgitter-Bad) und Ortsbürgermeisterin Annegrit Grabb nach der Aufstellung des Schildes
Fabian Funk (zuständiger Gärtnermeister des SRB für Gebhardshagen und Salzgitter-Bad) und Ortsbürgermeisterin Annegrit Grabb nach der Aufstellung des Schildes | Foto: Stadt Salzgitter

Salzgitter. Die Zitterpappel ist der Baum des Jahres 2026. Ein Exemplar steht auch im Baum- und Gesteinslehrpfad in Gebhardshagen. Dort wurde am gestrigen Dienstag ein Informationsschild aufgestellt. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt Salzgitter hervor.



Ortsbürgermeisterin Annegrit Grabb zeigte sich erfreut über die Erweiterung des Informationsangebotes: „Unser Lehrpfad steckt voller Informationen zu den Bäumen der vergangenen Jahre und dient zudem der Erholung in der Natur. Ich freue mich über jedes neue Informationsschild.“

Jedes Jahr ein neuer Baum


Das Informationsschild wurde durch den Städtischen Regiebetrieb (SRB) aufgestellt. 2008 entstand in Salzgitter-Gebhardshagen im Parkgelände zwischen dem Platanenweg und der Gustedter Straße ein kleines Arboretum (Gehölzsammlung). Hier wurden alle heimischen Baumarten angepflanzt, die seit 1989 zum Baum des Jahres gewählt wurden. Infotafeln informieren über die jeweiligen Eigenarten der Bäume. Jedes Jahr kommt ein neuer Baum gemäß der "Baum des Jahres"-Wahl hinzu.

Zur Zitterpappel


Die Zitterpappel, auch bekannt als Aspe oder Espe, ist ein einheimischer Laubbaum aus der Familie der Weidengewächse. Die Art wird bis zu 25 Meter hoch und hat eine lockere Krone. Typisch sind die runden Blätter mit langem Stiel. Sie ist eine der wichtigsten Nahrungspflanzen für Insekten in Mitteleuropa. Die Zitterpappel hat geringe Bodenansprüche und ist pflegeleicht. Oft wird sie deswegen als Pionierbaumart im Klimawandel bezeichnet. Übrigens: Der Ausdruck „Zittern wie Espenlaub“ stammt von der Espe ab, da die Blattstiele im Wind ein hörbares Geräusch beim Bewegen erzeugen.