Mit Blitzer-Ampel gegen Unfälle und Rotlichtsünder

Um Rotlichtverstößen und Unfällen entgegenzuwirken, sollen in Salzgitter neue Ampeln mit Blitzer errichtet werden.

Am Kreuzungsbereich Ludwig-Erhard-Straße/Peiner Straße sollen Blitzer-Ampeln installiert werden.
Am Kreuzungsbereich Ludwig-Erhard-Straße/Peiner Straße sollen Blitzer-Ampeln installiert werden. | Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Die Stadt Salzgitter beabsichtigt, die stationäre Verkehrsüberwachung im Stadtgebiet auszuweiten. Ein entsprechender Beschlussvorschlag sieht vor, im Kreuzungsbereich Ludwig-Erhard-Straße/Peiner Straße zwei neue kombinierte Anlagen zur Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung zu errichten, wie regionalHeute.de im Februar bereits berichtete.



Rotlichtverstöße im Stadtgebiet hätten zugenommen und gefährdeten insbesondere Fußgänger und Radfahrer, argumentiert die Stadtverwaltung in ihrer Vorlage, über die der Rat der Stadt am 15. April abstimmen soll. Gemeinsam mit der Polizei sei eine Prioritätenliste unfallträchtiger Standorte erstellt worden. Die Kreuzung in Engelnstedt sei dabei als besonders geeignet für die Überwachung ausgewählt worden. Zwischen 2022 und 2024 seien dort laut Verwaltung insgesamt sieben Unfälle durch Rotlichtmissachtungen verursacht worden. Fünf dieser Unfälle seien auf die Fahrtrichtung stadtauswärts entfallen, zwei auf die Richtung Lengede. Die geplanten Anlagen sollten genau diese Fahrtrichtungen abdecken.

50.000 Euro durch Bußgelder


Die neuen Kombisysteme sollten sowohl Rotlicht- als auch Geschwindigkeitsverstöße mittels laseroptischer Sensoren erfassen. Die Verwaltung rechnet mit Investitionskosten von rund 200.000 Euro für die Anlagen sowie weiteren 20.000 Euro für die Stromversorgung. Die Stadt rechnet damit, dass jährlich mindestens 50.000 Euro durch Bußgelder eingenommen werden können.

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