NPD-Versammlung in Lebenstedt?- Polizei hält sich bedeckt


In Lebendstedt kam es am Samstagmittag zu einer Versammlung. Die Polizei sucht nun Zeugen. Symbolfoto: Sandra Zecchino
In Lebendstedt kam es am Samstagmittag zu einer Versammlung. Die Polizei sucht nun Zeugen. Symbolfoto: Sandra Zecchino Foto: regionalHeute.de

Salzgitter. Wie die Polizei Salzgitter am Samstagabend mitteilte, kam es gegen Mittag in der Innenstadt von Lebenstedt zu einer Kundgebung. Dabei wurden nach Angaben der Polizei Rauchbomben gezündet. Ob es sich bei der Veranstaltung um eine Versammlung der NPD handelte, konnte die Polizei auf Nachfrage von regionalHeute.de nicht bestätigen.


Wie die Polizei berichtet, hatte sich gegen 11:30 Uhr offensichtlich in Salzgitter Lebenstedt, dortiges Monument, nach Angaben von Zeugen eine Personengruppe von etwa 15 Personen eingefunden, um mittels eines mitgeführten Banners sowie eines möglichen Redebeitrages auf sich aufmerksam zu machen. Aus diesem Personenkreis heraus wurde mindestens eine Rauchbombe gezündet, so die Polizei. Nachdem die Personengruppe offensichtlich von Zeugen angesprochen wurde, ergriffen sie die Flucht. Auf der Flucht ließ die Personengruppe den genannten Banner zurück. Dieser wurde von der Polizei sichergestellt. Derzeit prüft die Polizei, ob Anhaltspunkte auf eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit vorliegen.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang Foto- bzw. Videoaufnamen gefertigt haben beziehungsweise Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich ab Montag mit der Polizei unter der Telefonnummer 05341/1897104 in Verbindung zu setzen.

Zusammenhang zu NDP nicht bestätigt


Seit den Mittagsstunden verbreitet die NPD ein Video über die sozialen Netzwerke. Zusehen ist eine Versammlung, die in der Innenstadt von Lebenstedt stattfindet. Im Hintergrund des Redners wird ein großes Banner mit der Aufschrift "Hol Dir Deine Stadt zurück" gezeigt. Rauch steigt auf.

Ob es sich bei der von der Polizei genannten Versammlung um die gleiche Veranstaltung handelt, zu der die NPD ein Video auf Facebook verbreitet, wollte die Polizei auf Nachfrage nicht bestätigen.


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