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Polizei Salzgitter warnt vor Betrugsmasche mit WhatsApp



Polizei warnt vor Betrugsmasche mit WhatsApp

In drei Fällen sei es kürzlich zu Transaktionen gekommen, bei denen die Geschädigten im Alter von 71 und 76 Jahren um zirka 7.000 Euro gebracht wurden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

Salzgitter. Die Polizei warnt in einer Pressemitteilung vor einer Betrugsmasche, die sich im Zeitraum vom 12. bis 20. April mehrfach in Salzgitter ereignet hat. Dabei geht es um Meldungen, die über WhatsApp verschickt werden.



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In mindestens vier bekannt gewordenen Fällen hatten die Täter zu den Geschädigten einen Kontakt via WhatsApp aufgenommen. Die Täter gaben sich als Angehörige der Angeschriebenen aus und baten um eine zeitnahe Überweisung eines Geldbetrages. In drei Fällen sei es zu einer Transaktion gekommen. Bei den beiden Geschädigten im Alter von 71 und 76 Jahren entstand ein Schaden von zirka 7.000 Euro.



Angebliche Freunde oder Verwandte


Die Polizei möchte dies zum Anlass nehmen und auf die Gefahren eines WhatsApp-Betruges hinweisen. Betrüger geben sich als Verwandte oder Freunde der Angeschriebenen aus und täuschen vor, ihre Telefonnummer gewechselt zu haben oder auch in eine Notlage geraten zu sein. Aus diesen Gründen benötige man dringend Bargeld von den Angerufenen.


Bei einer anderen Masche versuchten die Täter die Angerufenen zu überreden, ihre sechsstellige Registrierungs-PIN herauszugeben. Sobald die Täter im Besitz dieser PIN sind, können sie auf das WhatsApp Konto der Geschädigten zugreifen und täuschend echte Nachrichten an Freunde oder Verwandte verschicken.

Tipps der Polizei:


Teilen Sie Fremden niemals den Code zur Verifizierung Ihres Accounts mit. Schützen Sie Ihren Account durch die Möglichkeit der "Verifizierung in zwei Schritten". Schützen Sie Ihr Profilbild, damit es nur von Ihren Kontakten eingesehen werden kann. Sollte Sie jemand um einen Gefallen bitten, bei dem Sie das Gefühl haben, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, lassen Sie sich eine Sprachnachricht zuschicken und klären damit die Identität des Anrufers. In jedem Fall sollte man bei Geldforderungen immer sensibel sein. Die Polizei stehe immer mit Rat und Hilfe zur Verfügung.


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