Salzgitter: Ratsherr Ince wechselt zum BSW

Der langjährige Ratsherr Selahettin İnce stellt sich politisch neu auf.

Selahattin Ince. Archivbild
Selahattin Ince. Archivbild | Foto: regionalHeute.de

Salzgitter. Der langjährige Ratsherr Selahettin İnce stellt sich politisch neu auf. Nach vielen Jahren kommunalpolitischer Arbeit hat er bereits im Jahr 2024 seine Partei Die Linke verlassen und schließt sich jetzt dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) an. Das teilt der BSW Kreisverband Südost-Niedersachsen in einer Pressemeldung mit.



In den kommunalpolitischen Eckpunkten des Bündnisses Sahra Wagenknecht sieht sich İnce in zentralen Fragen klar wieder. Dazu zählten insbesondere die Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit, eine sozial ausgewogene und wirtschaftlich vernünftige Politik sowie eine konsequente Ausrichtung an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

"Der richtige Zeitpunkt"


„Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt, neue Wege zu gehen. Ich möchte Politik machen, die nah an den Menschen ist und konkrete Verbesserungen vor Ort erreicht“, erklärt İnce. „Ich möchte mich künftig in einer politischen Bewegung einbringen, die soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Vernunft und eine starke Stimme für die Menschen in unseren Kommunen verbindet.“

Auch im Kreisverband Südostniedersachsen, zu dem Salzgitter gehört, wird dieser Schritt ausdrücklich begrüßt. Die Sprecher zeigen sich erfreut über die Entscheidung und betonen den starken Charakter sowie das politische Rückgrat, das İnce mit diesem Schritt unter Beweis stelle.

Ambitionierte Ziele


Gleichzeitig formuliert das Bündnis ambitionierte Ziele für die anstehende Kommunalwahl: In Salzgitter sollen in allen Wahlbereichen eigene Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt werden – ein klarer Anspruch, flächendeckend politische Präsenz zu zeigen. Die Aufstellungsversammlung für Salzgitter findet am 25. April statt.

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