Salzgitter. Die Salzgitteraner Stadtverwaltung sorgt sich um den Zustand ihrer Stillgewässer. Sie lässt ein Konzept erarbeiten, aus dem Maßnahmen hervorgehen sollen, die die Qualität dieser Seen und Teiche erhalten sollen. Das geht jetzt aus einer Antwort auf eine Einwohnerfrage im Rat der Stadt hervor.
Gefragt hatte Stefan Müller von der Bürgerinitiative proSal mit Blick auf den Schlossteich in Salder. Mit "großer Besorgnis" würde sein Verein auf den Zustand des Teiches blicken. Dieser sei stark vernachlässigt, verschlammt und schlecht mit Sauerstoff versorgt, was zu Fischsterben führen würde. Das Problem ist nicht neu. Über unverhältnismäßig viele tote Fische im Schlossteich hatte regionalHeute.de schon unter anderem vor vier Jahren berichtet.
Zustand der Stillgewässer in Salzgitter
Die Verwaltung verweist in ihrer Antwort, die in der nächsten Ratssitzung am 30. September auf der Tagesordnung steht, auf ihre Gesamtstrategie für stille Gewässer. Demnach lasse sie momentan "ein Konzept im Rahmen der Klimaanpassung für alle im Eigentum der Stadt befindlichen Stillgewässer erarbeiten." Darin werde zunächst der Zustand der Gewässer ermittelt. Anschließend werden entsprechende Maßnahmen entwickelt, "wie die einzelnen Gewässer im Rahmen der Klimaanpassung ihren Referenzzustand dauerhaft erhalten können." Ergebnisse dazu liegen offenbar noch nicht vor. Die Stadt werde aber "zu gegebener Zeit" informieren, wie sie mitteilt.
Konkret zum Schlossteich in Salder heißt es: Dieser werde weiterhin beobachtet. "Wenn nötig, werden kurzfristige Maßnahmen ergriffen, um den Zustand des Teiches unter den gegebenen Umständen bestmöglich in den Herbst zu begleiten", teilt die Verwaltung mit. Sobald die Vegetationsphase endet, werde die Verwaltung zudem den Teich entschlammen und den Bewuchs rund um den Schlossteich entfernen lassen.


