Freude: Flüchtiges Stinktier Loki lebend aufgegriffen

von Alexander Panknin


Das gefundene Stinktier Loki in den Armen seiner Betreuerin. Foto: Kleintierhilfe & Exotenasyl-Harz
Das gefundene Stinktier Loki in den Armen seiner Betreuerin. Foto: Kleintierhilfe & Exotenasyl-Harz

Salzgitter. Die Tierschützer der "Kleintierhilfe & Exotenasyl-Harz" suchen seit über einer Woche verzweifelt nach ihrem Schützling, dem kleinen weißen Stinktier Loki. Der possierliche kleine Ausbrecher hatte sich einen Stromausfall zu Nutzen gemacht, um unerkannt aus seiner Behausung zu entfliehen. Nun streift das Tier hilflos durch Wiesen und Wälder.


Die Suche nach Loki hat bereits für viel Aufregung gesorgt, denn eigentlich war das Stinktier bereits so gut wie in Sicherheit. Ein Nachbar hatte das Tier in seinem Garten gesichtet und die Feuerwehr alarmiert. Diese sei auchpflichtbewusst erschienen, habe aber einen Jäger zur Hilfe gerufen. Dieser habeLoki fälschlicherweise als "weißen Dachs" erkannt und ihn kurzerhand in einen Sack gesteckt, um ihn in den Felder zwischen Gitter und Haverlah freizulassen. Dort wird der kleine Flüchtling nun vermutet.

Feuerwehr, Polizei undTierheim wurden bereits informiert. "Sein Bruder vermisst ihn schrecklich", bedauern die Tierschützer. Das Tier sei "händelbar" und könne hochgenommen werden. Der Jäger habe Lokizur Eisenbahnbrücke links nebendas Feld bei den Sonnenblumen gebracht. Vermutlich sei er seitdem aber weitergewandert. Stinktiere sind vorwiegend nachtaktiv, tagsüber verkriechen sie sich in Verstecken.

Die Tierschütze rufen zur Hilfe auf: wer Loki gesehen hat, der wird gebeten sich unter folgender Telefonnummer zu melden:01575/7958296.
Oder über die Facebook-Seite:https://www.facebook.com/KleintierhilfeHarz/

aktualisiert, 16.15 Uhr


Erleichterung bei den Tierschützern. Wie Lokis Betreuerin mitteilte, konnte die Befürchtung, das Tier sei bereits durch Waidleute erlegt worden, durch Fotos widerlegt werden.

aktualisiert, 19.02 Uhr


Wie die Verantwortliche bekannt gab,wurde Loki am heutigen Montagabend in der Nähe eines Umspannwerkes in einem Graben gefunden.


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