Salzgitter. Ende letzter Woche fand in Salzgitter eine Übung der Hubschrauberstaffel Hannover statt, die bei Feuerwehr und Polizei gelobt wurde. Diese Übung habe wertvolle Erkenntnisse geliefert, wie die Stadt Salzgitter in einer Pressemitteilung berichtet.
Das Hauptziel der Übung bestand darin, den Einsatz eines der vier neuen Abrollbehälter für Vegetationsbrände zu testen, die in Niedersachsen verteilt sind. Zwei Hubschrauber, einer von der Landespolizei Hannover und der andere von der KMN Koopmann GmbH, kamen an beiden Übungstagen in Salzgitter-Lesse zum Einsatz. Zunächst wurde mithilfe von zwei Wechselladerfahrzeugen ein mobiler Faltbehälter, der 36.000 Liter Wasser fasst, befüllt. Die Helikopter nutzten sogenannte Bambi-Buckets, um das Wasser aus diesem Behälter aufzunehmen. Zusätzlich wurde die Befüllung über eine Schlauchleitung sowie die Entnahme von Wasser direkt aus dem Salzgittersee in verschiedenen Szenarien geprobt.
Feuerwehren beteiligt
Die Ortsfeuerwehr Lesse war für den Aufbau und Betrieb der Füllstation verantwortlich und stellte im Ernstfall zudem das Bedien- und Bodenpersonal für die Wasserentnahme. Der simulierte Brandort lag auf einem Feld zwischen den Ortschaften Lesse und Reppner. Um einen Einsatz mit mehreren Helikoptern zu simulieren, wurde die Firma Koopmann in die Übung integriert. Das Land Niedersachsen habe diese Firma beauftragt, bei Bedarf bei Waldbränden zu unterstützen.
DLRG sorgt für Sicherheit
Die technische Einsatzkoordination übernahm die Ortsfeuerwehr Lebenstedt, unterstützt von der Fachgruppe Informations- und Kommunikationsdienst. Für die Verpflegung der Einsatzkräfte sorgte die Fachgruppe Verpflegung der Freiwilligen Feuerwehr Salzgitter. Die Sicherheit am Salzgittersee wurde durch die DLRG gewährleistet, sodass die Hubschrauber Wasser aufnehmen konnten.
Am Freitag beobachteten der Erste Stadtrat und Feuerwehrdezernent Eric Neiseke sowie Mitglieder des Ausschusses für Feuerwehr- und Öffentliche Ordnung die Übung. Neiseke lobte die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen und bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern des Katastrophenschutzes. Sein besonderer Dank richtete sich zudem an die Ortsfeuerwehr Salzgitter-Lesse, die zur Organisation der Übung beigetragen habe. „Das gesamte Ehrenamt der Stadt Salzgitter hat wieder einmal gezeigt, dass man sich im Notfall immer auf sie verlassen kann!,“ so Neiseke.