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Wasserburg: In Gebhardshagen soll ein Kinderparadies entstehen



Wasserburg: In Gebhardshagen soll ein Kinderparadies entstehen

von Nino Milizia


Spielerlebniswelt "Wasserburg" in Gebhardshagen geplant. Foto: Stadt Salzgitter
Spielerlebniswelt "Wasserburg" in Gebhardshagen geplant. Foto: Stadt Salzgitter

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Salzgitter. Am 22. Februar wird in der Ratssitzung eine Entscheidung bezüglich der Errichtung einer Spielerlebniswelt namens "Wasserburg" in Salzgitter-Gebhardshagen gefällt. Dort können Kinder in einer Burg und in einem Dorf spielen und einen Fluss verschiedenartig überqueren.



Die ‚Burg‘ wird wie folgt aussehen: Reste eines Walles und ein breiter Graben (zirka 3 Meter breiter Sand-Fallschutzbereich) sind der Burgmauer nach Norden vorgelagert. Der Weg durchbricht den Wall an einer Stelle und führt über die Zugbrücke in den Burghof.
Die unterschiedlich hohen Burgmauern (zwei bis drei Meter) sind aus Holz und laden zum Klettern und Balancieren ein. Verschiedene Hilfen wie Taue, Seile, Vorsprünge, Griffe, Löcher in der Mauer und vieles mehr steigern das Klettervergnügen und bieten immer wieder neue Herausforderungen. Auf der Innenseite der Mauer verläuft der Wehrgang, teilweise unter- oder zusammengebrochen. Zum Burghof kann über Netze, Leitern et cetera abgestiegen werden. Unterhalb der Mauern (innen und außen) schützen große Fallschutzbereiche die KletterInnen. Ein Teil der Burgmauer wurde durch einen Rammbock (große Tampenschaukel zur gleichzeitigen Nutzung von 10 bis 15 Kindern) zum Einsturz gebracht.


Dominierend steht der Burgfried am südlichen Rand der Burg. Aus großer Höhe kann die Umgebung beobachtet werden, über die geschwungene Röhrenrutsche geht es in den Burghof. Von Süden führt ein breiter Weg (Zufahrt für Pflegefahrzeuge) am Burgfried vorbei in den ebenen Burghof. Die Fallschutzbereiche (Fallschutzsand) sind baulich nicht begrenzt. In der Burg sind in Teilbereichen die Grundrisse der Schmiede, der Waffenkammer, aber auch des Thronsaals ablesbar. Im Burghof stehen noch ein Ochsenkarren mit vorgespannten Ochsen und die Kutsche der Prinzessin.

Der Graben kann über Brücken und Trittsteine überquert werden


Ein weiteres Highlight wird der ‚Fluss‘ (Wasserspielbereich) sein: Das Gewässer ist unterschiedlich gestaltet. Neben schrägen Ufern (maximales Gefälle 1 : 3) gewährt die flache Furt –hier wird das Gewässer stark und aufgeweitet- ein problemloses Queren des Grabens. Die Wassertiefe beträgt baulich maximal 25 Zentimeter.

Auch zwei Brücken (Tampenbrücke, Netzbrücke) und andere Querungsmöglichkeiten (zum Beispiel Trittsteine) ermöglichen die Querung des Grabens. An geeigneter Stelle werden Nutzungsmöglichkeiten des Gewässers durch die Burgbewohner dargestellt; die Wäsche wurde gewaschen (mit großen Steinblöcken eingefasster Bereich; Wassertiefe 20 bis 30 Zentimeter), gebadet, das Vieh getränkt et cetera.
An einigen Stellen kann das Treiben am und im Gewässer beobachtet werden. Der Wasserspielbereich wird so gestaltet, dass in den Sommermonaten viele Kinder hier Erfahrungen mit Wasser und Naturmaterialien sammeln können. Die Kinder werden in diesem Bereich die Möglichkeit haben, frei zu spielen und zu gestalten. Eine Brücke stellt die direkte Verbindung zwischen Furt und Dorf (vorhandene Kinderspielplatz) dar.


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