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Sanierung soll nicht zu Lasten der Anwohner gehen


Francescantonio Garippo setzt sich für die Arbeiten am Fahrradweg ein. Fotos: Sandra Zecchino/SPD
Francescantonio Garippo setzt sich für die Arbeiten am Fahrradweg ein. Fotos: Sandra Zecchino/SPD

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24.08.2017

Wolfsburg. Der Lückenschluss des Radweges entlang der Stellfelder Straße auf der Ostseite in Richtung VW-Zufahrt kommt. „Und zwar soll mit den Arbeiten für den Radweg am besten gleich Anfang des nächsten Jahr begonnen werden“, fordert der Ortsbürgermeister von Kästorf/Sandkamp, Francescantonio Garippo.



Im Zuge der Sanierungsoll zusätzlich die Fahrbahndecke in dem Bereich saniert werden, teilte Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide während der jüngsten Ortsratssitzung mit. Und für einen Teil der Kosten sollen auf Grund der gültigen Straßenausbaubeitragssatzung die Anlieger herangezogen werden. Garippo: „Das geht aus meiner Sicht gar nicht.“ Denn nicht die Bürger selbst, sondern die Lastkraftwagen, die jahrzehntelang durch den Ort „gebrettert sind“, hätten die Straße ruiniert, erinnert der Sozialdemokrat, der seit Jahren für ein LKW-Verbot für Sandkamp gekämpft hat – welches nun auch endlich umgesetzt wird.

Folgen jahrelanger Belastung durch LKW


„Die Häuser der Anwohner an der Stellfelder Straße weisen teils tiefe Risse auf. Schon hier müssen die Eigenheimbesitzer für die Sanierung tief in ihre eigene Tasche greifen, obwohl die Schäden durch die Lastkraftwagen verursacht wurden“, erklärt Garippo. Hinzu käme, dass die Sandkämper jahrelang den Verkehrslärm hätten ertragen müssen. Garippo: „Sandkamp war durch den LKW-Verkehr gebeutelt wie kein anderes Dorf in Wolfsburg.“ „Wenn die Anlieger jetzt noch die Sanierung der kaputten Straße bezahlen müssen, sind sie in dreifacher Hinsicht bestraft. Das geht auf keinen Fall“, betont der Ortsbürgermeister, der eine andere Lösung für die Übernahme der Kosten von der Verwal- tung erwartet.


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