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Sanierung von Ampelanlagen führt zu Einschränkungen



Wolfsburg

Sanierung von Ampelanlagen führt zu Einschränkungen

Insgesamt werden fünf Ampelanlagen im Wolfsburger Stadtgebiet saniert.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Alexander Panknin

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Wolfsburg. Sie sind verzogen, spröde, die Gummidichtungen sind porös und die Verriegelungen verschlissen. Die lichttechnischen Eigenschaften entsprechen nicht mehr den gültigen Normen. Insgesamt fünf Ampeln im Wolfsburger Stadtgebiet sollen im Januar 2021 neue Signalgeber und Steuergeräte erhalten. Die Sanierungsarbeiten beginnen am 5. Januar mit der Erneuerung des Steuergerätes der Badelandkreuzung. Trotz Vorarbeiten ist eine mehrtägige Abschaltung der Lichtsignalanlage nicht zu vermeiden. Während dieser Zeit erfolgt die Regelung des Verkehrs durch Beschilderung. Zum Erhalt der Verkehrssicherheit müssen jedoch auch einige Fahrspuren reduziert oder sogar gesperrt werden. Dies teilt die Stadt Wolfsburg mit.



So könne aus der Schulenburgallee nur noch Richtung Stadt abgebogen werden. Auch werde die Ausfahrt Allerpark komplett gesperrt. Während der Abschaltung werde die Haltestelle Allerpark vom Öffentlichen Personennahverkehr nicht bedient. Die Parkplätze und Einrichtungen im Allerpark würden über gekennzeichnete Umleitungen weiterhin erreichbar bleiben. Die Arbeiten an der Lichtsignalanlage werden voraussichtlich bis zum Ende der ersten Januarwoche abgeschlossen sein.

In den dann folgenden Wochen im Januar würden noch die Lichtsignalanlagen an der Lessingstraße/Heinrich-Nordhoff-Straße (Mitte), an der Saarstraße/Heinrich-Nordhoff-Straße (Mitte/West), an der Meinstraße/Mühlenweg (Vorsfelde) sowie an der Landesstraße 290/Dieselstraße/Marie-Curie-Allee (Reislingen) saniert werden.


Energie- und Unterhaltungskosten werden eingespart


Die betroffenen Anlagen seien über 20 Jahre im dauernden Einsatz und hätten sich entsprechend abgenutzt. Um die Betriebs- und Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten sei der Ersatz erforderlich. Die Signalgeber seien noch mit Glühbirnen ausgestattet. Sie würden künftig mit LED-Technik ausgestattet und benötigen nur noch ein Drittel der Energie.

Jährlich würden hierdurch rund 7.000 Euro an Energie- und Unterhaltungskosten eingespart werden. Darüber hinaus reduziere sich die Kohlendioxid-Emission um etwa sechs Tonnen pro Jahr. Nebenbei verbessere sich die Erkennbarkeit auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen wie bei tief stehender Sonne.


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