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Sassenburg: Längere Betreuung für Jugendcafés gefordert



Gifhorn

Sassenburg: Längere Betreuung für Jugendcafés gefordert


Geht es nach der B.I.G. sollen die Jugendcafés Freitag und Samstag bis 22 Uhr geöffnet haben. Symbolfoto: Sina Rühland
Geht es nach der B.I.G. sollen die Jugendcafés Freitag und Samstag bis 22 Uhr geöffnet haben. Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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Sassenburg. Claudia Böer (B.I.G.), neue stellvertretende Vorsitzende des Familien-, Kultur- und Sportausschusses, hat zur nächsten Sitzung des Ausschusses am 22. November einen Antrag eingereicht, die Betreuungszeiten in den Jugendcafés deutlich auszubauen. Das teilt die Bürger-Interessen-Gemeinschaft Sassenburg mit.



So sollen die Jugendcafés Freitag und Samstag bis 22 Uhr geöffnet haben. Zusätzlich soll das Angebot, besonders in der Ferienzeit für die Altersklasse 14 bis 18 Jahren ausgebaut werden.

Claudia Böer: "Für unsere Wählergemeinschaft ist es wichtig, Jugendlichen gerade im dörflichen Bereich, wo die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung gering sind, einen Treffpunkt anzubieten. Nach zahlreichen Gesprächen mit Jugendlichen haben wir festgestellt, dass die derzeitigen Öffnungszeiten der Jugendcafés in Grußendorf, Neudorf-Platendorf und an der IGS Sassenburg in Westerbeck nicht deren Wünschen entspricht."


Auch auf der Homepage der Gemeinde, seien bis auf das Ferienprogramm, welches eher auf Grundschüler ausgerichtet sei, kaum Hinweise auf Betreuungsangebote zu finden. Stattdessen treffe man sich „pädagogisch unkontrolliert“ auf Spielplätzen oder sonstigen öffentlichen Einrichtungen.

Haushaltsentwurf sieht Kürzung vor


"Bisher sieht der Haushaltsentwurf für das Jahr 2019 der Gemeindeverwaltung sogar eine Kürzung der Personalkapazitäten in der Jugendförderung vor. Statt der von uns auch schon im Vorfeld geforderten Kapazitätserweiterung, soll eine halbe Stelle aus dem Bereich Jugendarbeit zur neu zu schaffenden Stelle eines „Sozialkoordinators“ verlagert werden", so Böer.

Aber auch innerhalb der Jugendförderung seheman einen Veränderungsbedarf. So solle sich die Jungendförderung auf Angebote in der Freizeit konzentrieren, und nicht Personalkapazitäten für die Schülerbetreuung in der IGS Sassenburg während der Schulzeiten binden.


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