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Schadstoffe am LOT-Theater: Stadt investiert zwei Millionen



Braunschweig

Schadstoffe am LOT-Theater: Stadt investiert zwei Millionen

von Robert Braumann


Altlastensanierung im LOT-Theater. Foto: Max Förster
Altlastensanierung im LOT-Theater. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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Braunschweig. Die Grundstücke Breite Straße 16 und Gördelingerstraße 18 sind mit chlorierten Kohlenwasserstoffen belastet. Ein Schadenszentrum hat sich bis unter das LOT-Theater ausgebreitet. Die Grundwasservereinigung zieht sich bis zur Andreaskirche. Fördermittel wurden von der Stadt zwar beantragt, aber abgelehnt. Die Altlastensanierung wird nun ausschließlich aus Mitteln der Stadt und Aufwendungen der Grundstückseigentümer finanziert.

Ursache für die Verunreinigung ist die Nutzung des Grundstücks als Wäscherei und Chemische Reinigung von etwa 1900 bis 1966. Bereits im Jahr 2014 hatte man eine Belastung der Raumluft in einem Gebäude in der Görderlingerstraße 18 und im LOT-Theater festgestellt. Durch Bodenluftabsauganlagen aber einen weiteren Schadstoffeintritt in die Gebäude verhindert. Kontrollmessungen führten im Anschluss zu der Erkenntnis, dass die Werte nicht weiter überschritten wurden. Nun soll aber der gesamte Schaden nach und nach beseitigt werden, mit den Maßnahmen soll der weitere Zutritt von Schadstoffen verhindert werden. Im Haushalt sind zwei Millionen Euro dafür eingestellt. Mit diesen Mitteln werden die Bodenluftsanierung im Innenhof Gördelingerstraße 18/Breite Straße 16 und die hydraulische Grundwassersanierung finanziert. Der in der Sanierungsvorplanung noch enthaltene kostenträchtige Bodenaushub wird zunächst aufgeschoben.

Die Ausschreibung der Maßnahme wird kurzfristig in die Wege geleitet. Es ist vorgesehen, die Anlage zur Bodenluftsanierung noch in 2016 und die hydraulische Grundwassersanierung 2017 in Betrieb zu nehmen.


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