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Scheitelpunkt noch nicht erreicht - Keine Flutwelle erwartet



Braunschweig

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Scheitelpunkt noch nicht erreicht - Keine Flutwelle erwartet

von Nick Wenkel


Die Einsatzkräfte sind weiterhin vor Ort und koordinieren die Lage. Foto/Video: Aktuell24 (BM)

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Braunschweig. Aktuell steigen die Wasserpegel in Braunschweig weiter an. Nach Angaben der Feuerwehr werden die Höchststände von Oker, Schunter und Mittelriede sowie der Wabe aber erst heute am frühen Abend erwartet. Gleichzeitig möchte die Feuerwehr klar stellen, dass man nicht mit einer Flutwelle rechne. Das Gerücht kursiere derzeit in der Region.



Wie weit letztendlich der Pegel der genannten Flüsse steigt, sei noch nicht absehbar. Die ausgewiesenen Grenzen der Überschwemmungsgebiete der Oker werden aller Voraussicht nach nicht erreicht. Anwohner in den ausgewiesenen Gebieten werden gebeten, entsprechende Vorkehrungen zum Schutz ihres Eigentums zu treffen – beispielsweise Hauseingänge abdichten oder Gegenstände in Kellerräumen hochstellen. Momentan werden durch die Einsatzkräfte weiterhin Sandsäcke gefüllt (regionalHeute.de berichtete). Die Feuerwehr Braunschweig richtet zwei weitere Entnahmestellen für Sandsäcke für die Bürgerinnen und Bürger ein. Ab 11 Uhr können an folgenden Standorten Sandsäcke abgeholt werden:

  • Leiferde am Alten Feuerwehrhaus


  • Stöckheim am Friedhof, Rüninger Weg

  • Klärwerk Gut Steinhof, Celler Heerstraße 337


Weiterhin sind alle Ortsfeuerwehren verfügbar und einsatzbereit. Die ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete finden Sie auf einer Karte auf www.braunschweig.de.

Überschwemmung unausweichlich - Keine Flutwelle erwartet


Gleichzeitig möchte die Feuerwehr eine aktuelle Fehlinformation richtig stellen: Es rollt keine Flutwelle auf Braunschweig zu. Diese Fehlinformation kursiere im Internet und sei falsch. Richtig sei, dass die Pegel langsam steigt. Sicher bleibt: Es wird zu Überflutungen kommen in den ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten. Es werden aber keine Stadtteile überflutet, erklärt die Feuerwehr.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger


Bei dringenden Hilferufen rufen Sie bitte die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 an. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, rufen Sie die Telefonnummer (05 31) 19 222 an. Bürger, die ihre Keller selbst trockenlegen können, sollen dies bitte tun. Bis zu einer Wasserhöhe von 10 cm ist dies bei längerer Wartezeit auf die Einsatzkräfte besser mit Wischlappen, Eimern und Kehrschaufeln möglich. Überflutete Straßen sind momentan zu akzeptieren und werden keinen Einsatz der Feuerwehr auslösen.

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