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Scherz geht auf seine Kosten: Golffahrer mit 103 km/h in 70er-Zone unterwegs

Der Fahrer wollte die Polizei verulken und registrierte dabei scheinbar nicht, dass auch seine Geschwindgkeit gemessen wurde.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

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24.06.2020

Wolfsburg. Die Polizei führte am Dienstagnachmittag in der Zeit von 16:20 Uhr bis 17:50 Uhr auf der Frankfurter Straße in Richtung Fallersleben eine Geschwindigkeitsmessung durch. Insgesamt wurden in den 90 Minuten etwa 50 Fahrzeuge gemessen. Dabei stellten die Beamten lediglich zwei Geschwindigkeitsverstöße fest. Ein Autofahrer wollte sich über die Polizei lustig machen. Diesen Scherz darf er jetzt bezahlen, da auch er zu schnell war. Dies berichtet die Polizei.


Ein 35 Jahre alter Motorrollerfahrer durchfuhr mit seinem Malaguti-Motorroller mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h die Kontrollstelle und wurde mit 62 km/h gemessen. Durch die Bauartveränderung erlosch die Betriebserlaubnis für den Motorroller. Das Gefährt wurde damit zulassungs- und versicherungspflichtig. Ferner benötigt der Fahrer die Fahrerlaubnis der Klasse A1. Die Beamten fertigten entsprechende Anzeigen.

Besonders witzig wollte ein anderer Fahrzeugführer sein, der mit seinem VW Golf gegen 16:37 Uhr die Frankfurter Straße in Richtung Detmerode befuhr. Sein Witz wird ihm demnächst teuer zu stehen kommen. In Höhe der Messbeamten, unter der Brücke Dresdener Ring, meinte er durch lautes Hupen und Winken die Beamten verulken zu können. Die Beamten haben auch seine Geschwindigkeit gemessen. Da der Fahrzeugführer mit 103 km/h statt der erlaubten 70 km/h fuhr erwarten ihn nun bei vorwerfbaren 99 km/h ein Bußgeld von 80 Euro, ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei und ein Monat Fahrverbot.


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