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Schildtaufe für Kanalbauarbeiten unter B 4

Die Arbeiten beginnen noch im Mai.

Maik Eggert (Gruppenleiter, Strabag AG), Florian Kroker (Gesellschafter, Max Kroker Bauunternehmung GmbH & Co.) und Andreas Hartmann (Geschäftsführer, Stadtentwässerung Braunschweig GmbH) sehen sich den Bohrkopf der Tunnelbohrmaschine aus der Nähe an.
Maik Eggert (Gruppenleiter, Strabag AG), Florian Kroker (Gesellschafter, Max Kroker Bauunternehmung GmbH & Co.) und Andreas Hartmann (Geschäftsführer, Stadtentwässerung Braunschweig GmbH) sehen sich den Bohrkopf der Tunnelbohrmaschine aus der Nähe an. Foto: Stadtentwässerung Braunschweig GmbH/ Peter Sierigk

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20.05.2020

Braunschweig. Startschuss für den unterirdischen Kanalbau: Mit der traditionellen Schildtaufe für den Bohrkopf der Tunnelbohrmaschine weihten am Dienstagvormittag, 19. Mai, Andreas Hartmann (Geschäftsführer Stadtentwässerung Braunschweig GmbH, SE|BS), Florian Kroker (Gesellschafter, Max Kroker Bauunternehmung GmbH & Co.), Maik Eggert (Gruppenleiter, Strabag AG) sowie Jörg Stracke (Ingenieurgesellschaft Prof. Dr.-Ing. E. Macke mbH) den Tunnelbau ein. Neben der Sekttaufe erhielt die Maschine auch die offiziellen Kennzeichen der Arbeitsgemeinschaft Kroker und Strabag sowie der SE|BS. Dies berichtet die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Der Bohrkopf gräbt mit einem Durchmesser von 1,72 Metern ab Ende Mai einen Tunnel vom süd-östlichen in das süd-westliche Ohr“, erklärte Maik Skrzypek (Bauleiter, SE|BS), „in einem integrierten Arbeitsschritt baut die Maschine dann direkt die neuen Kanalrohre ein.“


Bis die Maschine auf ihre rund einwöchige unterirdische Tour geht, sind noch einige Vorkehrungen zu treffen: „Neben der technischen Einstellung des Bohrkopfes und der Vorbereitung der Rohrleitungen wird das Gebiet nach Kampfmitteln sondiert“, sagte Skrzypek. Anschließend führt der Bohrmeister die hydraulisch betriebene Maschine über einen bildschirmgesteuerten Joystick unter der B4 entlang. Abgebauter Sand und Gestein werden in ein Absetzbecken transportiert. So schafft der Bohrgigant ausreichend Platz für die Kanalrohre, die parallel zum Bohrprozess verlegt werden. „Das ist kein alltäglicher Schritt für unsere Baustellen“, hob Andreas Hartmann hervor, „daher ist größte Vorsicht und Präzision nötig“.
Die Maschine kommt noch ein zweites Mal zum Einsatz: Für den Tunnel vom nord-westlichen Ohr in das süd-westliche Ohr. Dort werden die Rohre dann verbunden.
Im Kreuz Braunschweig Süd wird durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die bestehende Brücke durch einen Neubau ersetzt. Hierfür müssen im Vorfeld die Abwasserleitungen verlegt werden.

Trotz der umfassenden Bautätigkeit an den Abwasserleitungen bleibt das Autobahnkreuz vollständig für den Verkehr frei.


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