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Schlossmarkt zum Advent wegen Corona abgesagt

Eigentlich sollte das 25-jährige Jubiläum des Schlossmarktes groß gefeiert werden.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Alec Pein

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08.09.2020

Gifhorn. Der Schlossmarkt zum Advent, der sonst immer am ersten Adventswochenende stattfindet, muss in diesem Jahr bedingt durch die Entwicklung der Corona-Pandemie ausfallen. Das teilt der Landkreis Gifhorn in einer Pressemitteilung mit.


„Wir alle, die mit der Planung des Adventmarktes schon sehr früh im Jahr beginnen, haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, betont Landrat Dr. Andreas Ebel. Ausschlaggebend sind die bisher gültigen Verordnungen und die nach wie vor geltenden Abstands- und Hygieneregeln des Landes Niedersachsen. Ebel erklärt: „Uns war es wichtig, auch für die Aussteller Klarheit und Planungssicherheit zu schaffen. Deswegen mussten wir uns nun entscheiden, dass der Schlossmarkt zum Advent in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden kann.“ Traditionell bauen viele Aussteller ihre handgefertigten Produkte im Rittersaal auf. Dort wird es aber mit der üblichen Besucherzahl unter Corona-Bedingungen zu eng.

Auch Spende für Aktion Helfen vor Ort fällt weg


Besonders bedauerlich ist die Absage, weil in diesem Jahr das 25-jährige Jubiläum des Schlossmarktes groß gefeiert werden sollte. „Die Aktion Helfen vor Ort erhält aus dem Schlossmarkt immer eine sehr großzügige Spende. Auch hier müssen wir uns für dieses Jahr eine Alternative überlegen, um weiterhin unsere Aktionen durchführen zu können“, sagt Nina Siebert als Vorsitzende des Vereins.

Aber ganz auf weihnachtliche Stimmung verzichten möchten die Organisatoren des Schlossmarktes und Landrat Dr. Andreas Ebel nicht. „Dieses Jahr stünden gleich zwei Jubiläen an: 25 Jahre Schlossmarkt und 135 Jahre Landkreis Gifhorn. Beides möchten wir verbinden und in der Adventszeit trotzdem kleine Angebote für alle Bürgerinnen und Bürger machen, um auch im Schlossinnenhof die Weihnachtszeit zu genießen.“ Sobald die Pläne spruchreif sind, informiert die Kreisverwaltung die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig über das alternative Programm.


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