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Schlossplatz-Umbau: Kanonen werden nicht entsorgt

von Nick Wenkel


Während der Bauarbeiten werden die Kanonen vom Zeughaus zum Feuerwehrhaus gebracht. Foto: Nick Wenkel
Während der Bauarbeiten werden die Kanonen vom Zeughaus zum Feuerwehrhaus gebracht. Foto: Nick Wenkel Foto: Nick Wenkel

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30.05.2017

Wolfenbüttel. Die Umbauarbeiten am Schloss sind in vollem Gange. Nachdem die Bauvorbereitungen vor dem Zeughaus ebenfalls getroffen wurden, befürchteten Wolfenbütteler Bürger bereits, dass die dort beheimateten Kanonen ebenfalls entsorgt werden könnten. Auf Rückfrage von regionalHeute.de, gibt die Stadt jedoch Entwarnung: Die Kanonen bleiben stehen.


Wie Stadtsprecher Thorsten Raedlein auf Anfrage von regionalHeute.de erklärt, werden die Kanonen nicht entsorgt, weshalb Bauarbeiter diese auch vor und nicht hinter dem Bauzaun abgestellt haben.

Bevor die Arbeiten um das Zeughaus herum richtig starten, werden sie allerdings noch an einen anderen Standort versetzt. Zeitweise werden sie daher auf der Grünfläche vor dem Feuerwehrhaus zu finden sein. Nach der Fertigstellung des Schlossplatzes sollen sie dann schräg gegenüber, bei der Jubiläumslinde ihren Platz finden.


Grafik: Stadt Wolfenbüttel Foto:


Kanone bereits zuvor beschädigt


Falls besorgte Bürger befürchten, dass die Kanonen bereits durch die Umplatzierung Schaden genommen haben, kann Raedlein auch gleich Entwarnung geben. „Die Kanonen haben auch bisher keinen Schaden genommen. Eine von ihnen wurde damals schon geplatzt gefunden", betonte er. Er erinnerte daran, dass die Kanonen nicht unter Denkmalschutz stehen. Sie wurden nach dem Fund in den 50er/60er-Jahren lediglich vor das Zeughaus gestellt, da dies ja als Waffenkammer genutzt wurde. Daher waren und sind sie auch aktuell Tag und Nacht der Witterung ausgesetzt. Zwar haben die Kanonen einen hohen Bleianteil, doch eine gesundheitliche Gefahr geht von ihnen nicht aus. Dies sei schon vor einigen Jahren geprüft worden.


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