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Schnelles Internet: 99,8-prozentige Abdeckung bis Ende 2016

von Max Förster


Bis Ende 2016 sollen rund 99,8 Prozent der Braunschweiger Bevölkerung schnelles Internet nutzen können. Symbolfoto: Robert Braumann
Bis Ende 2016 sollen rund 99,8 Prozent der Braunschweiger Bevölkerung schnelles Internet nutzen können. Symbolfoto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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17.08.2016




Braunschweig. Der Bedarf an schnellem Internet ist hoch und die Stadt arbeitet weiterhin daran, weitere, noch fehlende Gebiete zu erschließen. Bis zum Ende des Jahres sollen rund 99,8 Prozent der Braunschweiger Bevölkerung Internetgeschwindigkeiten zwischen rund 50 und 200 Mbit/s nutzen können, erklärt Adrian Foitzik, Pressesprecher der Stadt Braunschweig, auf Anfrage von regionalHeute.de.

Zurzeit werden, so Foitzik, folgende Gebiete mit der sogenannten Vectoring-Technik (bis zu 100 Mbit/s) von unterschiedlichen Telekomunikationsunternehmen bis zum Jahresende ausgebaut: im Stadtteil Timmerlah, im Bereich am Hauptgüterbahnhof (südlich der Helmstedter Straße), im Gebiet Roselies-Nord und in der Mastbruchsiedlung. In den Stadtbezirken Hondelage und Dibbesdorf stehen über das Kabelfernsehnetz sogar 200 Mbit/s bereit. Bis zum Jahresende sollen dort auch über die Telefonleitungen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s ermöglicht werden. Entstehende Neubaugebiete werden mit der zukunftsweisenden Technik FTTH, also einem Glasfasernetz, erschlossen. Hier sind höhere Übertragungsraten als 100 Mbit/s möglich

Welche Bezirke sind noch nicht erfasst?


"Nur 0,2 Prozent der Braunschweiger Bevölkerung sind nicht durch ein zeitgemäßes kabelgebundenes Breitband versorgt", erklärt Foitzik gegenüber regionalHeute.de Davon sind beispielsweise die Gebiete Am Apfelgarten, der Schöppenstedter Turm und Jägersruh betroffen. "Braunschweig ist parallel sehr gut durch eine Funkversorgung (LTE) erschlossen. Für diese wenigen unterversorgten Bereiche kann eine Versorgung über die Hybridtechnik ermöglicht werden. Bei dieser Technik wird die Grundversorgung über die Telefonleitung gewährleistet, bei höherem Bandbreitenbedarf springt eine Funkversorgung mit ein", heißt es von Foitzik. Die Gespräche mit den Telekommunikationsunternehmen sollen allerdings kontinuierlich weiter geführt werden, um den privatwirtschaftlichen Ausbau der wenigen unterversorgten Wohn- und Gewerbebereiche zu erreichen.

Wie sieht es in den Gewerbegebieten aus?


In bestehenden Gewerbegebieten stehe keine Versorgung über das Fernsehkabelnetz zur Verfügung, erklärt Foitzik. Viele Firmen in diesen Gebieten benötigen individuelle Breitbandlösungen. Diese werden zwischen darauf spezialisierten Netzbetreibern und den jeweiligen Gewerbebetrieben individuell und bedarfsgerecht erstellt.


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