Schoduvel: Polizei mit Großaufgebot für die Sicherheit im Einsatz

Am 15. Februar ziehen wieder Zehntausende Narren durch die Löwenstadt. Damit die Mega-Party sicher bleibt, ist die Polizei mit zahlreichen Kräften vor Ort.

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Symbolfoto/Archiv
Symbolfoto/Archiv | Foto: Matthias Kettling

Braunschweig. In gut einer Woche schlängelt sich der Schoduvel zum 48. Mal durch die Innenstadt. Je nach Wetterlage werden bis zu 250.000 Menschen erwartet. Damit das bunte Treiben friedlich und sicher bleibt, wird die Polizei Braunschweig die Veranstaltung absichern.



Die Erstellung des eigentlichen Sicherheitskonzepts liege beim Veranstalter. Dieser kümmert sich auch um technische Sperren und Barrieren entlang der Strecke – die Polizei unterstützt hier bei Bedarf, um die Wege abzusichern, erklärt Polizeisprecher Sascha Repp gegenüber regionalHeute.de.

Hunderte Polizisten im Einsatz


Für die Polizei stehe der Schutz der Karnevalisten, Familien und Feiernden an erster Stelle. Und um dies zu gewährleisten, fahren die Beamten ein beachtliches Aufgebot auf: Zwischen 500 und 700 Einsatzkräfte werden am Schoduvel-Sonntag im Dienst sein, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen.

Freundlich, aber konsequent


Die Marschroute der Beamten ist deutlich: Die Polizisten vor Ort sollen für jeden Besucher ansprechbar sein und „veranstaltungsfreundlich und offen“ auftreten. "Der Schoduvel ist auch für die Polizei eine herausfordernde Veranstaltung. Wir erhoffen und wünschen uns, dass alle Teilnehmenden friedlich und ausgelassen miteinander feiern. Alle eingesetzten Kollegen sind stets ansprechbar und treten gewohnt veranstaltungsfreundlich und offen gegenüber jedem Teilnehmenden auf. Gegen Personen oder auch Gruppen, die die Veranstaltung stören oder unfriedlich auftreten, wird allerdings niederschwellig vorgegangen", macht Repp deutlich.

Waffenattrappen und Pyrotechnik sind tabu


Ein besonderes Anliegen ist der Polizei das Thema Kostümierung. Auch wenn es zum Outfit gehört: Auf Anscheinswaffen, Waffenattrappen oder ähnliche Gegenstände sollte unbedingt verzichtet werden. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Führen solcher Gegenstände nach dem Waffengesetz (§ 42a) schlichtweg verboten ist.

Dies betont auch der Veranstalter, das Komitee Braunschweiger Karneval (KBK). Täuschend echt aussehende Waffenattrappen für die Kostümierung sind nicht gestattet. Außerdem gehöre Pyrotechnik nicht zum Schoduvel - weder auf den Wagen noch als Wurfmaterial.

Ein besonderer Schwerpunkt sei auch der Jugendschutz. Auf allen Wagen und in allen Verkaufsständen hängen Schilder und Plakate, die darauf hinweisen, dass an Jugendliche kein Alkohol ausgegeben werden darf. Die Stadt Braunschweig wird auch in diesem Jahr die Verkaufsstände auf die Einhaltung dieser Auflagen kontrollieren.