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Schüsse in Gifhorn: Haftbefehl gegen 47-Jährigen beantragt



Gifhorn

Schüsse in Gifhorn: Haftbefehl gegen 47-Jährigen beantragt

Das Opfer wurde offenbar doch nicht lebensgefährlich verletzt. Die Staatsanwaltschaft äußert sich zudem zur Tatwaffe und möglichem Motiv. Die Polizei sucht die Insassen eines weißen SUV als Zeugen.

von Alexander Dontscheff


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Symbolbild Foto: Alexander Dontscheff

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Gifhorn. Am gestrigen Mittwochnachmittag wurde ein 45-Jähriger in Gifhorn durch Schüsse verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen (regionalHeute.de berichtete). Anders als gestern von der Polizei berichtet, wurde der Mann aber offenbar doch nicht lebensgefährlich verletzt. Das teilt die Staatsanwaltschaft Hildesheim auf Anfrage mit.



"Der Geschädigte erlitt Verletzungen, die nach jetziger Einschätzung jedenfalls nicht lebensgefährlich waren. Er wird stationär im Krankenhaus behandelt", erklärt Erste Staatsanwältin Christina Wotschke gegenüber regionalHeute.de.

Täter und Opfer kannten sich


Die Polizei vermeldete gestern außerdem, dass ein Verdächtiger mit der möglichen Tatwaffe festgenommen worden sei. Hier habe sich der Verdacht erhärtet. "Gegen den 47-jährigen Beschuldigten besteht dringender Tatverdacht wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Verstoß gegen das Waffengesetz", so Christina Wotschke. Der Beschuldigte habe eingeräumt, eine Auseinandersetzung mit dem ihm bekannten Geschädigten gehabt zu haben. Die Staatsanwaltschaft habe den Erlass eines Haftbefehls beantragt. Eine Vorführung beim Haftrichter erfolge noch am heutigen Donnerstag.



Bei der verwendeten Waffe handele es sich um einen Revolver, der außerdem mithilfe von Gaskartuschen Hartgummigeschosse abfeuern könne, so die Staatsanwältin weiter. "Nach bisherigen Erkenntnissen liegt die Geschossenergie deutlich höher als bei freiverkäuflichen Luftdruckwaffen, sodass die Waffe erlaubnispflichtig ist und der Besitz einen Verstoß gegen das Waffengesetz darstellt", betont Wotschke. Aus der Waffe seien mehrere Geschosse abgefeuert worden. Die genaue Anzahl stehe zurzeit noch nicht fest.

Die Polizei sucht Zeugen


Derweil suchen Polizei und Staatsanwaltschaft die Fahrerin oder den Fahrer eines weißen SUV mit Glasschiebedach (vermutlich VW Tiguan) als Zeugin beziehungsweise Zeugen der gestrigen Tat. Auf ausgewerteten Videoaufnahmen sei ersichtlich, dass das Fahrzeug gestern, kurz vor der Schussabgabe in die Straße "Am Wasserturm" fuhr und nahe dem Tatort auch kurz die Fahrt stoppte. Somit sei davon auszugehen, dass die Fahrerin oder der Fahrer und eventuelle Beifahrerinnen und Beifahrer Zeugen der Tat wurden. Diese melden sich bitte bei der Polizei Gifhorn, unter der Telefonnummer 05371 980-0.


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