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Schutzgelderpressung: SEK durchsucht Wohnung

Im Rahmen einer gerichtlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung wurden drei Tatverdächtige in der Wohnung des Opfers festgenommen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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22.05.2020

Vechelde. Im Verlaufe einer Anzeigenerstattung wurde der Polizei mitgeteilt, dass ein 52-jähriger Mann Opfer einer Schutzgelderpressung geworden war. Hiernach soll er Männer kennengelernt haben, die Schutzgeld von ihm verlangt haben sollen, damit ihm nichts passieren würde. Der Geschädigte soll bereits mehrere tausend Euro an die Täter bezahlt haben. Bei den noch am 13. Mai durchgeführten Ermittlungen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die vermeintlichen Täter mit Einverständnis des Opfers vorübergehend in dessen Wohnung wohnten. Weitere Ermittlungen ergaben zudem, dass bei einem der Täter offensichtlich eine Schusswaffe gesehen wurde. Aufgrund der von der Staatsanwaltschaft Braunschweig angeordneten Wohnungsdurchsuchung durchsuchten Beamte der Polizei das Wohnhaus. Hierbei wurde das Spezialeinsatzkommando (SEK) Niedersachsen eingesetzt. Dies berichtet die Polizei.


Drei Tatverdächtige im Alter von 24, 31 und 46 Jahren konnten im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen angetroffen und festgenommen werden. Im Anschluss an durchgeführte Vernehmungen mussten alle Beschuldigten entlassen werden, da der für eine Untersuchungshaft erforderliche hinreichende Tatverdacht nicht vorlag.

Die entsprechende Tatwaffe konnte im Rahmen der Durchsuchung nicht aufgefunden werden. Weitere Ermittlungen sind derzeit noch anstehend.


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